kinjiro – Dinnerdate

Ungeduldig blickte ich auf meine Taschenuhr. Es war kurz nach halb sieben, und allmählich sollten wir uns auf den Weg machen. Lisa und ich hatten zwar für den heutigen Abend einen Tisch bei meinem Stammitaliener reservieren lassen, aber wenn wir zu spät kommen würden, dann wäre er womöglich dennoch belegt. Der Andrang dort war meistens groß, vor allem an einem Samstagabend.

"Bist du bald fertig?" rief ich in Richtung des Badezimmers, in dem Lisa hoffentlich gerade dabei war, die letzten Korrekturen an ihrem Make-Up vorzunehmen. Nicht dass sie es nötig gehabt hätte, mit ihren 23 Jahren war sie eine wirklich hübsche, junge Frau.

"Ich komme ja gleich…" antwortete sie mir und ich hörte, wie die Türen des Badezimmerschränkchens geöffnet wurden. "Gleich" bedeutete also: frühestens in fünf Minuten. Ich seufzte und ging dann zurück ins Wohnzimmer, wo ich mich auf die Couch setzte, um zu warten. Ich blickte zufrieden durch den Raum: wenige Tage zuvor hatten wir – das waren Lisa, Eva und ich – ihn neu eingerichtet und in ein modernes Wohnzimmer umgestaltet. Früher hatte das Zimmer Jana gehört, doch sie studierte seit einigen Monaten in England und hatte sich erst vor kurzem entschlossen, unsere WG dauerhaft zu verlassen. Erst hatten wir uns überlegt, jemand Neues in die WG zu holen, was angesichts der nicht gerade kleinen Miete durchaus Sinn gemacht hätte. Schließlich hatten wir uns aber entschlossen, das Zimmer als gemeinsamen Aufenthaltsraum zu nutzen. Das Ergebnis konnte sich wirklich sehen lassen.

Während ich wartete, ließ ich die letzten Monate vor meinem geistigen Auge Revue passieren. Stressig waren sie gewesen, und ich hatte neben meiner Arbeit kaum für andere Dinge Zeit gehabt. Als sich dann auch noch meine Freundin von mir getrennt hatte, war ich für einige Tage geradezu in ein Loch gefallen und hätte am Liebsten alles hin geschmissen. Glücklicherweise entwickeln sich solche Dinge meistens anders, als man es befürchtet, und irgendwie hatte es sich vor nicht einmal zwei Wochen ergeben, dass Lisa und ich etwas miteinander angefangen hatten. Wir standen noch ziemlich am Anfang einer Beziehung: es war mehr, als dass man es nur eine Freundschaft hätte nennen können, aber auch weniger, als dass man uns schon ein Paar nennen konnte. Natürlich war die Beziehung noch "frisch", doch dass wir noch nicht weiter waren, lag hauptsächlich an mir. Ich hatte Lisa schon gekannt, als ich noch mit meiner letzten Freundin zusammen gewesen war, und schon damals hatte sie mir mehrfach auf die eine oder andere Weise zu verstehen gegeben, dass sie an mir interessiert war. Natürlich schmeichelte mir das, aber sie musste verstehen, dass ich gebunden war. Nach der Trennung dann hatte sich dieses Hindernis zwar beseitigt, aber ich hatte dennoch das Gefühl, dass es falsch wäre, jetzt eine Beziehung zu Lisa aufzubauen. Eine Zeit lang wusste ich nicht, wie ich mich ihr gegenüber verhalten sollte, aber letzten Endes kamen wir dann doch zusammen. Vielleicht hatte es einfach genau so sein müssen.

Für den heutigen Abend jedenfalls hatten wir unser erstes richtiges Date geplant. Es war ein seltsames Gefühl, mit jemandem auszugehen, den man einerseits schon so lange, andererseits aber eben nur als gute Freundin kannte. Und nicht weniger seltsam wurde mein Gefühl, wenn ich daran dachte, was wir heute Abend vor hatten. Lisa hatte eher zufällig von meiner Vorliebe erfahren, und sie hatte sich bereit gezeigt, diese mit mir aus zuleben. So sah unsere Planung vor, dass wir heute natürlich ein Restaurant besuchen würden, in dem Lisa das eine oder andere Gericht zu sich nehmen würde. dass der Abend letzten Endes ein wenig anders als geplant verlaufen würde, wusste ich zu diesem Zeitpunkt natürlich nicht. Im Nachhinein muss ich sagen, dass es so vielleicht sogar ein wenig schöner war. Jedenfalls saß ich jetzt hier auf der Couch und stellte mir vor, wie Lisa sich beim Essen verausgaben würde, bis sie nicht einen Bissen mehr hinunter bekommen würde. Schon immer hatte ich es als ganz besonders reizvoll empfunden, einer Frau dabei zuzusehen, wie sie meiner Vorliebe zum ersten Mal nach kam. Es hatte etwas unschuldiges, etwas neugieriges. Und so war es natürlich kein Wunder, dass ich den Abend mit Spannung erwartet hatte.

"Ich bin fertig." sagte Lisa, die in den Raum getreten war. Verloren in meinen Gedanken hatte ich gar nicht bemerkt, wie sie hereingekommen war. Lisa trug – wie verabredet – eine enge, weiße Bluse mit kurzen Ärmeln und die engste Jeans, die sie besaß. Beide Kleidungsstücke betonten ihre weibliche Figur und mir wurde zum ersten Mal wirklich bewusst, wie überaus schön Lisa tatsächlich war. Natürlich hatte ich früher schon bemerkt, dass sie eine attraktive Frau war, doch heute fiel es mir ganz besonders auf. Lisa hatte ihr braunes Haar zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden und strahlte mich mit ihren grünen Augen an. Ich konnte gar nicht anders, als ihr ein Kompliment zu machen, und sie freute sich sichtlich darüber.

"Gut, dann lass uns los." meinte ich anschließend. Ich stand auf und legte meinen Arm um sie, dann geleitete ich sie aus der Wohnung und wir gingen die wenigen Schritte zum Parkplatz meines Wagens. Selbstverständlich hätten wir auch zu Fuß gehen können, da es nicht weit bis zum Restaurant war. Allerdings wusste ich, dass Lisa nach dem Essen rasch nach Hause wollte, um die Übertragung des vorletzten Fußballspiels der WM nicht zu verpassen. Ich selbst interessierte mich nicht sehr für Fußball, doch Lisa wollte zumindest die Spiele bei diesem Großereignis verfolgen. Wir hatten also etwas mehr als zwei Stunden Zeit, bevor wir wieder hier sein mussten.

Als wir wenige Minuten später das Restaurant betraten bemerkte ich, dass es ungewöhnlich leer für die Uhrzeit und den Wochentag war. Vielleicht lag es daran, dass man nach dem Ausscheiden gegen Italien wenige Tage zuvor nun einfach die italienische Küche mied, oder aber man bereitete sich wohl allerorts auf das später an diesem Abend noch folgende Spiel vor. Jedenfalls hätten wir nicht einmal einen Tisch reservieren müssen. Das Personal hier war mir gut bekannt, und ein freundlicher Kellner brachte Lisa und mich zu dem für uns hergerichteten Tisch. Er lag im hinteren Drittel des Lokals, wo wir ungestört waren. Wir setzten uns und bestellten gleich die Getränke. Der Kellner überreichte uns noch zwei Speisekarten, dann entfernte er sich. Ich hatte meine Wahl schnell getroffen, gegrillter Fisch sollte es sein. Lisa hingegen schien sich schwerer zu tun mit der Entscheidung. Sie blätterte mehrere Male durch die Karte, bis sie mich schließlich fragend anblickte.

"Hilf’ mir mal, ich kann mich nicht entscheiden. Gib’ mir mal einen Tipp, immerhin war das Ganze deine Idee…" lächelte sie mich an.

"Was schmeckt dir denn?" fragte ich zurück.

"Naja, eigentlich alles…" antwortete sie, "aber ich weiß nicht, ob ich Nudeln oder Pizza bestellen soll."

"Ich würde dir Pizza empfehlen. Nudeln sind sehr sättigend." gab ich zu bedenken.

"Gut, dann nehme ich Pizza." sagte sie und lächelte mich abermals an. "Und die Nachspeise?"

"Du willst dir jetzt schon Gedanken über eine Nachspeise machen?" fragte ich ein wenig verwundert.

"Na eine Pizza allein wird wohl kaum reichen, wenn ich mich überfressen soll." Die letzten Worte hatte sie geflüstert, damit sie nicht von jemand gehört werden konnten, für den sie nicht bestimmt waren.

Ich nickte. "Denk’ aber dran, dass wir für später noch was Süßes zu Hause haben."

"Ach ja, stimmt." erinnerte sie sich. "Das hatte ich vergessen."

Wenige Augenblicke später kam der Kellner und wir gaben die Bestellung auf. Lisa hatte sich für eine Schinkenpizza entschieden. Während wir warteten, unterhielten wir uns. Ich versuchte, dass Thema in eine Richtung zu lenken, die nichts mit dem zu tun hatte, was Lisa gleich tun würde. Sie schien etwas nervös zu sein, war es doch ihr erster Versuch einer Fressorgie. So beschränkte sich unser Gespräch mehr auf das übliche, und wenige Minuten brachte der Kellner bereits unsere Bestellung. Die wenigen Gäste machten sich mit der kurzen Wartezeit positiv bemerkbar.

"Guten Appetit." wünschten wir einander gleichzeitig und mussten lachen. Dann begannen wir zu essen. Der Fisch schmeckte sehr gut, und Lisa’s Gesichtsausdruck bestätigte mir, dass auch ihre Pizza gut war. Während ich meinen Teller langsam leer aß, beobachtete ich Lisa beim Essen. Für die meisten Menschen wäre dies vermutlich langweilig gewesen, mir aber gefiel es. Ich hatte es schon oft – früher, bei anderen Freundinnen – beobachtet, und jedes mal bemerkte ich kleine Unterschiede in der Art und Weise, wie eine Frau aß. Lisa aß relativ langsam, so dass sie den Geschmack des Essens auskosten konnte. Mir fiel auf, dass sie die einzelnen Bissen ziemlich lange kaute, bevor sie schluckte. Normalerweise aß sie ein wenig schneller, wenn auch nicht viel. Womöglich war sie einfach etwas nervös. Ich machte mir jedoch nicht so viele Gedanken hierüber, immerhin war es noch früh am Abend und das war erst der Anfang.

Die Zeit verging, und da wir uns auch während des Essens angeregt unterhielten, verging sie beinahe wie im Flug. Wir waren in etwa gleichzeitig fertig mit unserem Essen, und als ich Lisa fragte, ob es ihr denn geschmeckt hatte, lächelte sie nur und nickte. Die Antwort auf diese Frage hatte ich ohnehin erahnt, viel mehr interessierte mich, wie sie auf meine nächste Frage antworten würde.

"Und hast du noch Hunger?" fragte ich.

"Ehrlich gesagt," begann sie und warf mir einen entschuldigenden Blick zu, "bin ich schon satt." Sie schwieg eine Sekunde, dann fügte sie hinzu: "Wenn ich eine kleine Pause mache, dann schaff’ ich aber bestimmt noch was."

"Schon in Ordnung," antwortete ich, "ich möchte nicht, dass du es übertreibst. Also, das heisst, eigentlich möchte ich das ja schon, aber nicht um jeden Preis – ach, du weißt schon, wie ich’s meine."

"Ja, das weiß ich." nickte sie. "Ausserdem… ich glaube ich möchte das nicht hier vor allen Leuten machen…" fügte sie nach einer weiteren kurzen Pause hinzu.

Vor allen Leuten? Abgesehen von uns waren nur wenig andere Gäste anwesend, aber ich verstand natürlich, was Lisa meinte. Vermutlich wäre es ihr einfach unangenehm gewesen, jetzt noch eine weitere Bestellung aufzugeben.

"Möchtest du vielleicht ein Eis als Nachspeise?" fragte ich schließlich und sie nickte. Ich winkte den Kellner herbei und bestellte zwei gemischte Eisbecher. Nachdem er sich wieder entfernt hatte, meinte ich zu Lisa: "Wir können ja auch eine Pizza mit nach Hause nehmen. Dann hast du Zeit, etwas zu verdauen, und wir wären dann auch für uns allein und ungestört."

"Ja, das wäre eine gute Idee." lächelte Lisa.

"Also," hakte ich nach, "wie satt bist du denn jetzt?"

Sie beugte sich ein wenig nach vorn, dann sagte sie – gerade laut genug, dass ich es hören konnte – und schelmisch grinsend: "Satt, aber noch lange nicht voll. Da passt schon noch was rein." Während sie die letzten Worte sprach, strich sie sich mit der linken Hand über ihren Bauch. Er war noch nicht sichtlich angeschwollen, obwohl die Pizzen hier verhältnismäßig groß waren.

"Schön," freute ich mich, "dann wollen wir uns doch mal überraschen lassen, was heute noch passieren wird."

Was als nächstes passierte war, dass der Kellner unsere Eisbecher brachte. Wir bedankten uns, und ich informierte ihn auch gleich, dass wir noch eine Pizza (abermals mit Schinken belegt) zum Mitnehmen bestellten wollten und dass er ausserdem die Rechnung fertig machen könnte. Er nickte zur Bestätigung und machte sich wieder davon.

Auch das Eis überlebte unseren Angriff nicht lange, und es war gerade zehn nach acht, als wir das Restaurant wieder verließen. Wir schlenderten langsam zum Parkplatz meines Wagens, stiegen ein und fuhren wieder nach Hause. Dort angekommen machte Lisa sich sogleich auf den Weg ins Wohnzimmer, wo sie den Fernseher einschaltete. Es war bereits das Vorprogramm für das Spiel am Laufen, Interviews und dergleichen. Nichts, was mich wirklich interessiert hätte. Ich ging statt dessen in die Küche, öffnete den Karton der Pizza und nahm ein Messer aus der Schublade. Dann schnitt ich die Pizza in 6 gleich große Stücke, tat das Messer in die Spüle und ging dann ebenfalls zu Lisa ins Wohnzimmer. Natürlich nahm ich neben der Pizza auch ein paar Servietten mit, wir mussten ja unser frisch renoviertes Wohnzimmer und insbesondere die Couch nicht gleich mit Pizzaresten verzieren.

Ich setzte mich neben Lisa auf die Couch. Sie hatte ihre Beine hochgelegt und lehnte sich jetzt an mich. Sie schien ziemlich interessiert an den Vorberichten zu sein, so dass ich meine Frage, ob sie schon wieder hungrig sei, zweimal stellen musste.

"Ja." meinte sie eher beiläufig.

Bevor ich sie aber mit der Pizza füttern würde, wollte ich ihren Bauch befühlen. Ich wusste aus Erfahrung, dass – selbst wenn er noch nicht sichtbar angeschwollen war – man ziemlich gut ertasten konnte, wie voll er bereits war. Lisa nahm es amüsiert zur Kenntnis, als ich vorsichtig mit meinen Fingern über ihren Magen strich und sanft hinein piekste. Offensichtlich kitzelten meine Berührungen sie.

"Was wird das, wenn es fertig ist?" fragte sie neugierig.

"Ich will nur sehen, wie voll du schon bist." erklärte ich ihr. "Wenn dir das unangenehm ist, dann sag’ es mir bitte."

"Nein, ist schon ok. Vielleicht musst du ja später eh massieren." grinste sie.

Wenn es tatsächlich so weit sein würde, dann würde ich diesem Wunsch natürlich nachkommen. Bis dahin würde es aber sicher noch eine Weile dauern, jetzt galt es zunächst, diese Pizza zu essen. Ich nahm also das erste Stück in die eine Hand, eine Serviette in die andere und führte beides an Lisa’s Mund. Die Serviette hielt ich vorsichtshalber unter das Pizzastück, damit nicht etwas von dem Öl auf die Couch tropfen konnte. Lisa biss ab und kaute genüsslich. Wie vorhin im Restaurant kaute sie ziemlich lange, aber es störte mich auch jetzt nicht. Es ging ja nicht darum, möglichst schnell zu essen, sondern möglichst viel. Zwar half es, schnell zu essen, da man so das Sättigungsgefühl ein wenig austricksen konnte, unbedingt notwendig war es aber nicht. Letzten Endes kam es ohnehin nur darauf an, wie "verfressen" Lisa heute Abend sein würde. Ich fütterte Lisa weiter mit dem Stück Pizza, und als sie es gegessen hatte, da begann auch schon das Spiel. Ausserdem informierte sie mich, dass sie Durst hatte, und erst jetzt bemerkte ich, dass ich gar nichts zu trinken bereitgestellt hatte. Ich stand also auf und ging in die Küche, von wo ich zwei Gläser und eine Flasche Cola holte. Zurück im Wohnzimmer setzte ich mich wieder und füllte beide Gläser, dann reichte ich Lisa das ihre. Sie nahm es dankend an, setzte es an ihre Lippen und leerte es sodann in einem Zug, nur um anschließend ziemlich laut zu rülpsen. Sie blickte mich herausfordernd an und lachte, dann beugte sie sich nach vorne und stellte das Glas auf dem Tisch ab.

"Ok, lass uns fünf Minuten Pause machen." meinte sie und lehnte sich wieder zurück. Die kleine Pause wollte ich ihr gerne gewähren, denn es war ja nach wie vor ihr erstes Mal. Ein Blick auf ihren Bauch – der immer noch von ihrer Bluse verdeckt war – zeigte, dass er immer noch nicht sonderlich angeschwollen war. Als aber meine Finger zu einem weiteren Ertasten an ihren Bauch wanderten, bemerkte ich erfreut, dass ihr Magen sich langsam füllte. Er fühlte sich jetzt ein wenig praller an als zuvor, und auch Lisa reagierte jetzt mehr auf den sanften Druck meiner Finger. Während sie vorhin noch ziemlich gekichert hatte, stöhnte sie jetzt einige Male wohlig auf.

Das Spiel im Fernsehen lief nun schon eine Weile und Lisa verfolgte es recht aufmerksam. Selbst als ich auf ihre Aufforderung hin wieder anfing, sie weiter zu füttern, blickte sie nur selten vom Bildschirm weg. Die Ablenkung durch das Fußballspiel war vielleicht gar nicht so schlecht, denn es war unübersehbar, dass Lisa mittlerweile ziemlich satt war und nicht mehr aus Hunger weiter aß. Sie kaute nun nochmal ein gutes Stück langsamer als vorhin, aber sie machte nach wie vor keine Anzeichen, aufhören zu wollen. Allerdings ließ sie jetzt jeweils den Rand des Pizzastücks, mit dem ich sie gerade fütterte, übrig. Sie meinte, dass ihr der nicht so gut schmecken würde, vermutlich weil er ziemlich trocken war.

Kurz vor Ende der ersten Halbzeit hatte Lisa etwas mehr als die Hälfte der Pizza geschafft. Sie bat mich, ihr Glas wieder aufzufüllen, und nachdem ich das getan und ihr das Glas gereicht hatte, leerte sie es erneut in einem Zug. Es war erstaunlich, wie schnell sie die Flüssigkeit in ihren zu diesem Zeitpunkt doch recht ordentlich gefüllten Magen beförderte. Lisa setzte das Glas ab und rülpste erneut ziemlich laut. Sie stellte das Glas wieder auf den Tisch und lehnte sich zurück. Zum ersten Mal am heutigen Abend fiel mir auf, das das übermäßige Essen ganz langsam Wirkung zeigte. Ihre Bluse schien sich in Magenhöhe ein klein wenig aus zubeulen, was nach den bisher verzehrten Mengen auch kein großes Wunder war. Lisa atmete einige Male schwer ein und aus, dann blickte sie mich etwas erschöpft an.

"Ich brauch’ jetzt auch eine Halbzeit…" meinte sie.

Ich nickte, und als hätte der Schiedsrichter Lisa’s Wunsch ebenfalls gehört, schickte er die Mannschaften im selben Augenblick in die Kabinen. Während nun wieder einige Interviews und und Analysen zum Spiel folgten, vertrieben Lisa und ich uns die Zeit ein wenig mit Kuscheln auf der Couch. Die gut fünfzehn Minuten, die die Halbzeit dauerte, waren für Lisa ausserdem eine willkommene Erholung. Die Pizzen waren nicht gerade klein gewesen, und noch hatte sie etwas weniger als eine halbe Pizza vor sich. Ganz zu schweigen von der Nachspeise, die ich ihr vorhin im Restaurant schon versprochen hatte. Wir waren so miteinander beschäftigt, dass wir beinahe den Anpfiff zur zweiten Spielhälfte überhört hätten. Lisa drückte mich schließlich sanft von sich weg und richtete ihren Blick wieder auf den Bildschirm, nicht ohne mich darauf hinzuweisen, dass sie bereit für das nächste Stück Pizza war. Ich war wirklich beeindruckt, dass sie von sich aus weitermachen wollte. Wir hatten zwar vorher abgesprochen, dass sie solange weiter essen würde, bis sie nichts mehr hinunter bekommen würde, aber man konnte ja vieles planen. Ob es dann tatsächlich so sein würde, war eine andere Frage. Ich begann also erneut, Lisa mit dem Rest der Pizza zu füttern. Noch waren zwei ganze und ein halbes Stück übrig. Während ich Lisa half, ein Stück nach dem anderen zu essen, schaute sie weiter interessiert das Fußballspiel. Die Ablenkung half aber nicht mehr so gut wie am Anfang, Lisa war einfach zu satt. Das hielt sie trotzdem nicht davon ab, auch die zweite Pizza nahezu komplett zu vertilgen. Nur den Rand ließ sie – wie vorhin auch – übrig. Nachdem sie den letzten Bissen in ihren Mund gesteckt hatte und kaute, wandte sie das erste Mal den Blick vom Bildschirm ab und lächelte mich an.

"Siehst du, ich hab’s geschafft." meinte sie mit stolzer Stimme. Während sie noch lächelte, musste sie erneut rülpsen, was sie offenbar ziemlich amüsierte. Sie begann zu lachen, wohl weil sie kauen, lächeln, reden und rülpsen gleichzeitig witzig fand. Nachdem ihr kurzer Lachanfall wieder vorbei war, beugte sie sich nach vorne, um ihr Glas erneut zu füllen, lehnte sich aber gleich wieder zurück, noch bevor sie ihr Glas ergreifen konnte. Dann begann sie, mit beiden Händen an ihrem Hosenknopf herum zu fummeln, bis sie die Jeans schließlich öffnen konnte. Zwar war ihr Bauch bei weitem nicht so aufgebläht, wie er nach dem reichhaltigen Essen hätte sein müssen, aber es hatte dennoch gereicht, dass ihr die Hose zu eng geworden war.

Ich hatte ihr unterdessen nach geschenkt und reichte ihr das Glas. Dieses Mal trank sie allerdings in kleinen Schlucken und leerte das Glas auch nur bis zur Hälfte, bevor sie es mir zurückgab und ich es wieder auf den Tisch stellte.

"Lass’ mich mal fühlen." sagte ich und legte meine Hand auf ihren Bauch. Sie begann wieder zu kichern, während ich ihren Magen betastete. Er war wirklich gut gefüllt und ziemlich hart nach diesem kleinen Gelage, und ich war wirklich stolz auf Lisa. Für einen ersten Versuch hatte sie sich bisher sehr gut geschlagen.

Das Spiel würde noch eine gute halbe Stunde dauern, und wir verfolgten es ab jetzt beide. Während Lisa vorhin richtig mitgefiebert hatte und auch einige Male recht lebhaft auf der Couch herum gehopst war, wenn sie irgendwelche Aktionen besonders sehenswert gefunden hatte, lag sie jetzt ziemlich erschöpft in den Kissen und verdaute die Pizzen. Ein paar Mal ertönte ein leises Gurgeln aus ihrem Magen, der sich abmühte, wieder etwas Platz zu schaffen. Vielleicht wusste er, dass noch nicht Schluss für heute war.

Kurz darauf war das Spiel zu Ende, und während Lisa sich noch über den Sieg freute, räumte ich die Reste ihres zweiten Abendessens in die Küche. Ich stellte den jetzt nahezu leeren Karton auf die Anrichte, dann öffnete ich den Küchenschrank und nahm ein neues Glas heraus. Anschließend ging ich zum Kühlschrank und nahm eine der Milchtüten heraus. Ich füllte das Glas und stellte die Milch zurück, dann ging ich zu unserem Vorratsregal. Es war sicher etwas übertrieben, bei den wenigen Sachen, die wir hier aufbewahrten, von einem Vorrat zu sprechen, aber hier lagerten wir das meiste von unseren Nahrungsmitteln. Ich brauchte nicht lange zu suchen, dann hatte ich die Packung mit den Schokoladendonuts gefunden. Ich wusste, dass Lisa die sehr gern hatte. Ich ging wieder zur Anrichte und schnitt die Packung mit einem Messer auf. Wie viele würde sie wohl noch schaffen? Die Donuts waren ziemlich sättigend, und Lisa war ja jetzt schon satt. Eines davon wog gute 200gr, so dass ich schließlich zwei davon auf einen Teller gab. Die restlichen verpackte ich wieder so gut wie möglich und brachte sie zurück zu unserem Vorratsregal. Dann nahm ich das Glas Milch und den Teller mit den Schokoladendonuts und begab mich zurück zu Lisa ins Wohnzimmer.

"Bereit für deine Nachspeise?" fragte ich und zeigte ihr dieselbe.

"Oh, klasse, die mag ich doch so gern." freute sie sich und streckte mir ihre Hand entgegen. Ich hielt ihr den Teller hin und sie bediente sich. Ich setzte mich wieder neben sie und beobachtete sie beim Essen. Obwohl sie vorhin ziemlich satt gewesen war, ließ sie sich die süße Nachspeise schmecken. Zwar ließ sie sich auch jetzt Zeit, aber ich wusste, dass das hauptsächlich daran lag, weil sie jeden Bissen vollkommen auskosten wollte. Nach fast zehn Minuten hatte sie den ersten Schokoladendonut aufgegessen, und sie seufzte erschöpft. Sie blickte mich an, leckte sich mit der Zunge über die Lippen und legte dann ihre linke Hand auf ihren Bauch und streichelte vorsichtig darüber.

"Mann, ich bin jetzt echt total voll…" Wie zur Bestätigung rülpste sie erneut, dieses Mal allerdings eher leise. Sie seufzte nochmal, dann fragte sie: "Gibst du mir mal die Milch?"

Ich reichte ihr das Glas, und sie trank ein paar kleine Schlucke. Sie hatte das Glas nicht einmal bis zur Hälfte geleert, als sie es wieder absetzte. "Puh…" stöhnte sie.

"Alles in Ordnung?" fragte ich.

"Ja, es geht schon." antwortete sie.

Angespornt von ihrer Antwort hielt ich ihr den zweiten Donut hin. Sie blickte mich an und verdrehte die Augen, dann kicherte sie: "Dir reicht’s wohl noch nicht, oder? Mir nämlich schon…"

"Das kleine Ding schaffst du doch bestimmt noch, oder?" sprach ich ihr Mut zu. Lisa überlegte kurz, dann seufzte sie und nahm den zweiten Donut. Ich war mir sicher, dass es sie einiges an Überwindung kosten musste, auch den noch zu essen. Aber wahrscheinlich würde sie den eh nicht mehr schaffen – und das war auch so. Lisa biss noch zweimal von dem süßen Kringel ab, dann legte sie ihn wieder auf den Teller.

"Tut mir leid, aber ich kann einfach nicht mehr…" meinte sie und es klang fast ein wenig traurig.

"Schon in Ordnung, du hast dich wirklich gut geschlagen – du kannst stolz auf dich sein." munterte ich sie auf. Sie freute sich darüber und schenkte mir ein Lächeln zum Dank. "Kannst du aufstehen?" fragte ich sie.

"Ja, ich versuch’s." meinte sie und erhob sich langsam von der Couch. "Puh, das ist echt ganz schön anstrengend…" murmelte sie. Sie trat einen Schritt zurück, dann schob sie ihre Bluse ein kleines Stück nach oben, so dass ihr Bauch gut zu sehen war. Auch ohne ihn zu berühren wusste ich, dass er ziemlich hart sein musste. Er wirkte ein gutes Stück praller als üblich, und diese Jeans hätte Lisa jetzt sicher nicht mehr schließen können. Aber es war ja auch die engste Jeans, die sie besaß. Nichts desto trotz konnte sich Lisa’s Leistung sehen lassen, sie hatte alles gegeben und für ihr erstes richtiges Fressgelage wahrlich eine Belohnung verdient. Sie schien meine Gedanken wohl zu erraten und setzte sich wieder neben mich auf die Couch, wo wir bis spät in die Nacht kuschelten…

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