kinjiro – Die Hure

Es war kurz vor acht als ich das Brummen eines Motors hörte. Ich ging rasch zum Fenster, schob den Vorhang ein wenig beiseite und blickte hinaus. Es regnete leicht, und ich konnte sehen, wie die Tür des Taxis geöffnet wurde, jemand ausstieg und rasch einen Schirm aufspannte, um die wenigen Schritte bis zur Eingangstür meines Anwesens trocken zurückzulegen. Die Person schlug die Tür des Taxis zu, drehte sich sich um und blieb kurz stehen. Ich kannte dieses Verhalten, schon oft hatte ich gesehen, dass Besucher vom Anblick meines Anwesens beeindruckt waren. Es hatte wahrlich ein kleines Vermögen gekostet, weit mehr als normale Leute jemals ausgeben konnten. In meiner Position hingegen war es beinahe notwendig gewesen, diese Immobilie zu erwerben – aus Steuergründen, wie mein Anwalt mir versichert hatte. In der Tat war dies damals einer der Gründe gewesen, weshalb ich mich zum Kauf dieses Objekts entschlossen hatte. Heute hingegen wohnte ich fast das ganze Jahr über hier, sofern nicht meine Anwesenheit andernorts benötigt wurde. Und dies war in den letzten Monaten äusserst selten der Fall gewesen, die Geschäfte liefen sehr gut und ich konnte mich anderen Dingen widmen. Ich gebe gerne zu, dass ich dazu durchaus auch meine sexuellen Gelüste zählte. Wie jeder normale Mann hatte auch ich hin und wieder das Verlangen nach einer Frau, und da ich alleinstehend war – mein Job hatte bislang jegliche Beziehung verhindert – sah ich nichts Verwerfliches darin, ab und zu die Dienste eines Begleitservices in Anspruch zu nehmen. Offiziell waren die dort angestellten Damen gehalten, wirklich nur als Begleitperson zu fungieren, doch aufgrund meiner Beziehungen konnte ich mit dem Besitzer des Begleitservices schon das Eine oder Andere aushandeln, das darüber deutlich hinausging. Menschen taten Alles, sofern man ihnen nur genug bezahlte. Und so überwies ich Monat für Monat einen stattlichen Beitrag auf das Konto des Begleitservices – weit mehr, als nötig war, aber genug, um mir jeden Wunsch erfüllen zu können, ohne lästige Fragen beantworten zu müssen.

Auch heute hatte ich mich dort um eine Abendbegleitung bemüht. Ich hatte mich bereits wieder an meinen Schreibtisch gesetzt, als mein Butler die Dame in mein Arbeitszimmer hereinführte und sie als Bettine vorstellte. Er sprach den Namen vornehm französisch aus. Sie war etwa 1,75m groß und sehr schlank mit einer eleganten, weiblichen Figur. Ihr Haar war fast schwarz und etwas mehr als Schulterlang, es hing offen herab und umrahmte ihr hübsches, ovales Gesicht mit einer kleinen Nase, einem Schmollmund und den schönsten, braunen Augen, die ich bisher gesehen hatte. Sie war eine schöne, erotische Frau, und ich schätzte sie auf nicht mehr als 25 Jahre. Wie verlangt trug sie einen schwarzen Hosenanzug und darunter eine weiße Bluse. Ich stand auf, reichte ihr die Hand zur Begrüßung und wies sie an, auf einem der Sessel vor dem Schreibtisch Platz zu nehmen. Dann trug ich meinem Butler auf, den Wagen holen zu lassen und fertig zu machen. Nachdem er gegangen war und die Tür geschlossen hatte, setzte ich mich und erklärte Bettine, wie der heutige Abend verlaufen würde.

"Bettine", begann ich, "ich werde Sie heute Abend zunächst zum Essen ausführen. Ich habe dazu einen Tisch im "La Cuisine" reservieren lassen. Anschließend werden wir wieder hierher zurückkehren, wo wir den restlichen Abend auf uns zukommen lassen werden."

Sie blickte mich unschuldig an und nickte bestätigend.

"Sollten Sie mich heute Abend zufriedenstellen, so werde ich Ihnen das dreifache ihres Monatsgehaltes zusätzlich zu Ihrer üblichen Gage zukommen lassen." fügte ich dann hinzu, und ich konnte sehen, wie ihre Augen sich überrascht weiteten.

"Das ist sehr großzügig von Ihnen, aber ich glaube nicht, dass ich das annehmen darf." meinte sie schließlich.

"Das lassen Sie mal meine Sorge sein." winkte ich ab. "Es ist schon alles geregelt. Sehen Sie nur zu, dass Sie sich das Geld auch wirklich verdienen." Ich blinzelte ihr lächelnd zu. Sie machte ein verwundertes Gesicht, schien mir aber zu glauben.

"Ich denke, wir können uns auch gleich auf den Weg machen."

Ich stand auf und führte Bettine nach unten, wo mein Butler bereits wartete. Er reichte mir meinen Mantel, verabschiedete sich von Bettine und mir und wir gingen nach draussen und stiegen in meine Limousine. Sie war hinten recht geräumig und von der Fahrerkabine durch einfahrbares Sicherheitsglas abgetrennt. Ich schätzte bisweilen meine Ruhe, wenn ich herum fuhr. Mein Chauffeur kannte den Weg und fuhr los, nachdem wir es uns in den gepolsterten Sitzen bequem gemacht hatten. Bettine hatte die Beine übereinander geschlagen und saß mir gegenüber. Ich musterte sie interessiert. Ob sie wohl für meine "Spielchen" geeignet war? Sie war in der Tat sehr schlank, und ich fragte mich, ob ich nicht doch wieder eine etwas fülligere Dame hätte bestellen sollen. Fast tat sie mir ein wenig leid, denn ich hatte ihr nicht ganz die Wahrheit gesagt. Es stimmte zwar, dass ich sie zum Essen ausführen würde. Nur war dies kein normales Essen. Ich denke, das Wort "Gelage" wurde dem, was auf Bettine zukam, eher gerecht. In der Tat fand ich den Gedanken, einer schönen Frau beim maßlosen Schlemmen zuzusehen, sehr reizvoll. Doch so oft oder wie lange ich es auch tat, ich konnte einfach nicht genug davon bekommen. So war denn meine Wahl bisher auch immer auf eher rundliche Damen gefallen, denen ich naturgemäß einen größeren Appetit zutraute. Wie ich immer zu sagen pflegte, von nichts kommt nichts. Dieses Mal aber wollte ich etwas Neues probieren. Eine Frau, die gerne aß, zum Essen zu animieren war, als zündete man ein Streichholz im Feuer an. Deshalb hatte ich mich schließlich für Bettine entschieden, ich wusste weder, wie gerne sie aß noch ob sie überhaupt soviel essen konnte, wie ich es mir wünschte.

"Was – wenn ich fragen darf – muss ich heute Abend genau tun, um sie zufrieden zu stellen?" fragte Bettine nach ein paar Minuten Fahrt.

Ich überlegte kurz, wie ich es ihr erklären sollte. "Nun, es ist eigentlich ganz einfach. Sehen Sie, ich habe Sie heute zum Essen eingeladen. Das bedeutet, dass Sie heute Abend essen werden. Wir werden uns ein wenig unterhalten, aber das Wichtigste ist, dass Sie es sich richtig schmecken lassen, Bettine. Und damit meine ich nicht, dass sie nur seinen Salat und ein keines Wasser bestellen werden. Im Gegenteil, ich habe Ihre Bestellung bereits aufgegeben."

"Oh…" sagte sie ein wenig erstaunt. "Sie wollen mir also nur beim Essen zusehen?"

"Das ist richtig. Ich hoffe also, Sie haben Hunger." lächelte ich.

"Wenn es schmeckt," lächelte sie zurück. Sie wusste, wie sie mit mir spielen konnte.

Wenige Minuten später kamen wir im "La Cuisine" an. Wir wurden herzlich empfangen und zu dem von mir reservierten, in einem separaten Saal gelegenen Tisch geführt. Trotz des verräterischen Namens beschränkte sich die Kochkunst hier nicht auf französische Gerichte. Im "La Cuisine" konnte man Gerichte aus aller Herren Länder bestellen, und auf Wunsch stellte der Küchenchef gar jedes andere erdenkliche Gericht zusammen. Ich hatte für den heutigen Abend ein 4 Gänge Menü vorbereiten lassen, dazu noch eine Vorspeise und ein Dessert. Natürlich würden meine Portionen geringer ausfallen als die von Bettine.

Bettine legte ihr Jacket ab und wir nahmen Platz. Sie saß mir direkt gegenüber und mir fiel erneut auf, wie überaus hübsch sie tatsächlich war. Es würde eine Freude sein, dieser Frau zuzusehen. Wir wurden von insgesamt drei Kellnern bedient, von denen einer lediglich das Nachfüllen unserer Gläser übernahm. Die anderen beiden servierten bereits die Vorspeise. Es handelte sich um eine dickflüssige Cremesuppe, die nur hier im "La Cuisine" serviert wurde. Ich wusste nicht, woraus sie zubereitet wurde, doch ich glaubte dass der Hauptbestandteil wohl Spargel wäre.

Bettine ließ sich die Suppe schmecken. Es gefiel mir, wie sie den Teller langsam leer löffelte. Offenbar schmeckte ihr die Suppe, und ich ließ ihren Teller einmal nachfüllen, was sie widerspruchslos hinnahm. Kurz darauf servierten die Kellner den ersten Gang – eine Art Entenbraten in einer schmackhaften Soße, dazu gab es eine Reismischung. Bettine staunte nicht schlecht über die Portion, die man ihr servierte, und sie erkundigte sich, wie viele Gänge insgesamt auf sie zu kämen. Ich sagte er ihr, und sie schien ein wenig besorgt. Womöglich begriff sie erst jetzt, was ich gemeint hatte, als ich sagte, sie solle es sich heute Abend richtig schmecken lassen. Dann begann sie zu essen. Abermals sah ich, dass ihr das Essen schmeckte. Sie aß langsam und auf eine gewisse Art sehr vornehm – wie auch alle anderen ihrer Bewegungen. Es wirkte genießerisch, wie sie kleine Stücke mit der Gabel in den Mund führte und dann genüsslich kaute, schmeckte, bevor sie schließlich schluckte. Während wir so unsere Portion verzehrten unterhielten wir uns über allerlei Dinge. Ich wusste, dass Bettine mehr essen könnte, wenn ich sie ein wenig ablenkte, und so hielt ich die Unterhaltung ständig am laufen. Ich erfuhr, wie sie zu dem Begleitservice gekommen war, wie lange sie dort noch arbeiten wollte und was sie danach vorhatte. Um ehrlich zu sein, es interessierte mich nicht, doch ich gab mich aufmerksam. In Wahrheit aber war ich fasziniert von dem Schauspiel, das Bettine mir bereits jetzt bot. Ich selbst aß sehr viel langsamer als Bettine, so dass wir unsere Portionen in etwa der gleichen Zeit verzehren würden. Ich war erleichtert, dass Bettine zumindest den ersten Gang scheinbar mühelos bewältigte.

Der zweite Gang wurde nach einer kurzen Pause serviert. Auf das doch ein wenig fette Fleisch hatte ich nun eine leichtes Gericht folgen lassen, gegrillten Lachs mit Kartoffeln als Beilage. Bettine zeigte sich sichtlich erfreut über diese Wahl und sie gestand mir, dass sie Fisch über alles liebte. Das war gut so, denn ihre Portion war wiederum nicht klein. Je besser es ihr schmeckte, um so leichter würde es ihr fallen, alles auf zuessen. Dennoch kam es mir so vor, als hätte sich ihr Tempo verringert, und spätestens, als sie etwas mehr als die Hälfte ihrer Portion verzehrt hatte, war es offensichtlich. Jetzt begann der Abend interessant zu werden. Wie lange würde sie durchhalten? Sie kämpfte sich tapfer bis zum Ende der Portion, um dann mit einem wohligen Seufzen im Stuhl zurück zu sinken und ein wenig ausruhen zu können. Ich gab den Kellnern ein Zeichen, mit dem Servieren des dritten Gangs ein wenig zu warten. Bettine nahm es dankbar zur Kenntnis.

Während Bettine so dasaß und ausruhte, wanderte mein Blick an ihr – so weit möglich – auf und ab. Sie wirkte erschöpft, doch man sah ihr an, dass sie noch nicht gewillt war, aufzugeben. Sie war offenbar entschlossen, für die von mir ausgesetzte Belohnung bis an ihre Grenzen zu gehen. Ich erkundigte mich, wie sie sich fühlte, und sie antwortete mir, dass sie satt und müde war. Ich sprach ihr ein paar aufmunternde Worte zu und sie bemühte sich zu lächeln. Dann bat ich sie, aufzustehen und ein wenig herumzugehen. Sie warf mir einen fragenden Blick zu, sagte aber nichts und erhob sich langsam. Ich konnte sehen, dass es ihr sichtlich schwer fiel, sich so elegant wie noch zu Beginn des Abends zu bewegen. Allmählich begann ihr voller Bauch sich bemerkbar zu machen.

Der Bauch einer Frau, so muss ich gestehen, hatte seit jeher meine Aufmerksamkeit, ja meine Bewunderung auf sich zu ziehen vermocht. Wann immer ich einen schönen Frauenbauch sah, so musste ich unweigerlich hinsehen und zu träumen beginnen. Dabei gab es eine unglaubliche Vielfalt zu bestaunen: schlanke, durchtrainierte Bäuche, kleine Buddha-Bäuchlein mit einer sanften Rundung oder auch wohl gerundete Bäuche mit viel süßem, weichem Speck. Ich war schier verrückt danach. So wenig ich mir diese Besessenheit erklären konnte, so wusste ich doch eines mit Sicherheit: nämlich dass mich der Anblick eines vollen, überfütterten Bauches in Extase stürzte.

Das war es, was ich bei Bettine sehen wollte. Schon seit ich sie vorhin zum ersten Mal in meinem Arbeitszimmer gesehen hatte malte ich mir aus, wie ihr Bauch heute Abend allmählich runder und runder werden würde, bis sie schließlich nicht mehr in ihren Hosenanzug passen würde. Und tatsächlich: war ihr Körper auch zu Beginn des Abends perfekt von dem eleganten Kleidungsstück umhüllt worden, so saß die Hose nun wirklich etwas enger. Doch auch ihre Bluse wurde ob ihrer sich mittlerweile sanft rundende Körpermitte stärker strapaziert.

Bettine versuchte mit eleganten Schritten auf und ab zu gehen, doch in Wirklichkeit beengte sie ihre Kleidung mehr als sie zugab. Gerne hätte ich ihren Bauch berührt, doch noch war es dafür zu früh. Ich ließ Bettine wieder Platz nehmen, wobei mir nicht entging, wie sie beim Hinsetzen den Hosenbund ein wenig zurecht schob und lockerte. Noch wollte ich ihr nicht erlauben, ihrem wachsenden Bauch durch das Öffnen der Hose mehr Freiraum zu gewähren. Statt dessen wies ich die Kellner an, den dritten Gang zu servieren. Ich hatte mich entschieden, dem Fisch und Fleisch nun ein Nudelgericht folgen zu lassen, das in einer leicht säuerlich schmeckenden Soße serviert wurde. Die Pasta würde Bettine einiges an Anstrengung kosten, nicht zuletzt wegen ihrer ohnehin sättigenden Wirkung. Beinahe erschrocken blickte Bettine auf ihre Portion und warf mir einen flehenden Blick zu, doch ich gab ihr mit Nachdruck zu verstehen, dass sie besser aufessen sollte, bevor das Essen kalt würde. Mit einem Seufzen machte sich Bettine sodann daran, den vor ihr aufgetürmten Nudelberg zu verzehren.

Es dauert lange, bis Bettine auch nur die Hälfte davon geschafft hatte. Obwohl sie sich längst nicht mehr die Mühe gab, elegant zu wirken – sie hatte vor wenigen Minuten ihre Hose öffnen müssen, was ihr doch ein wenig peinlich gewesen war – so aß sie doch weiter. Appetit hatte sie mit Sicherheit nicht mehr, womöglich war ihr sogar schlecht, denn sie hatte einige Male eine kurze Pause einlegen müssen. Ich hingegen fand immer mehr Gefallen an der Situation. Doch nicht nur das, ich war auch aus "wissenschaftlicher" Sicht fasziniert von der Menge, die Bettine bereits gegessen hatte. Ich hatte es ihr ehrlich gesagt nicht zugetraut und konnte mir nicht erklären, wo sie das alles ließ. Nun gut, ich konnte es sehen, denn ihr Bauch war mittlerweile doch recht aufgebläht und drückte sogar die Knöpfe der Bluse ein wenig auseinander. Ab und an konnte ich sogar ein mehr oder weniger lautes Grummen vernehmen, wenn ihr Magen gegen die abnormale Füllung protestierte.

Nach einer halben Ewigkeit hatte Bettine tatsächlich die ganze Portion verdrückt, und sie lehnte sich mit schmerzverzerrtem Gesicht zurück. Ich wusste, dass sie zum Platzen voll war, und ich entschied mich, Bettine ein wenig entgegen zu kommen. Sie hätte sicherlich den letzten Gang und das Dessert nicht mehr geschafft, selbst wenn sie sich noch so sehr angestrengt hätte. Da ich nicht vorhatte, Bettine heute Abend noch in ein Krankenhaus bringen lassen zu müssen, änderte ich die Bestellung. Der vierte Gang würde mit dem Dessert zusammenfallen, und so würde nur noch ein letztes Gericht, eine Süßspeise aus leichtem Teig mit Schokoladenüberzug, serviert werden. Ausserdem war ich selbst ziemlich satt, obwohl ich nicht einmal ein Drittel von dem gegessen hatte, was Bettine serviert worden war.

Wieder ließ ich die Kellner eine Weile warten, bevor sie das Dessert servierten, dann bat ich sie, den Saal zu verlassen. Ich stand auf und setzte mich auf einen Stuhl neben Bettine. Beinahe unbewusst tastete meine Hand nach den Knöpfen ihrer Bluse, um sie zu öffnen und ihrem geschwollenen Leib die verdiente Freiheit zu schenken. Bettine ließ mich gewähren, teils weil sie wohl geahnt hatte, dass eine Annäherung wie diese früher oder später auf sie zukommen würde, andererseits aber auch, weil sie schlicht zu erschöpft war, sich dagegen zu wehren. Ich fühlte vorsichtig ihren Bauch mit meinen Fingerspitzen und massierte ihn sanft. Nicht die dünnste Speckschicht fand sich über dieser jetzt herrlich prallen Wölbung, die sich hart wie Stein anfühlte. Bettine stöhnte wohlig, während ich ihre schmerzende Körpermitte streichelte. Schließlich griff ich nach einem Löffel und begann, Bettine langsam mit der Süßspeise zu füttern. Sie ließ es über sich ergehen und fand sogar noch die Kraft, so zu tun als fände sie dieses kleine Spielchen erregend.

Obwohl die Nachspeise im Vergleich mit den anderen Portionen durchaus moderat ausgefallen war, dauerte es sehr lange, bis Bettine alles geschafft hatte. Zweimal hatte sie erschrocken ihre Hand hoch gerissen und vor den Mund gehalten, weil ihr schlecht geworden war und sie fürchtete, sich übergeben zu müssen. Mit viel Mühe konnte sie es jedes Mal verhindern. Jetzt saß sie da und atmete schwer, während sie mit beiden Händen ihren schmerzenden Bauch hielt. In Anbetracht der Mengen, die Bettine heute dort hinein gestopft hatte, war das auch kein Wunder. Was einst flach und durchtrainiert war war nun zu einer prallen, aufgeblähten Wölbung aufgegangen und passte so gar nicht zu ihrer schlanken Figur. Bettine war bis an ihre Grenzen gegangen und hatte sich ihre Belohnung redlich verdient. Doch die würde sie erst später erhalten – zunächst wollte ich zu meinem Anwesen zurückkehren. Bettine konnte kaum aufstehen, und ich half ihr in meinen Mantel, da sie unmöglich weder ihre Hose, ihre Bluse noch oder ihr Jacket schließen konnte. Ich musste sie auf dem Weg zum Wagen stützen, und dort angelangt ließ sie sich schwer in die Sitze fallen.

Lange bevor wir mein Anwesen erreichten wusste ich, dass ich ungeachtet davon, wie der Abend noch verlaufen würde, Bettine’s Dienste sicherlich nicht zum letzten Mal in Anspruch genommen hatte. Doch das ist eine andere Geschichte.

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