kinjiro – Der Geburtstag – 1 – Valentina

Zum wiederholten Male an diesem Abend ließ ich meinen Blick über den kurvenreichen Körper dieser nackten Schönheit gleiten, die nun seit etwa fünfundvierzig Minuten in meiner Küche stand und kochte. Nun, eigentlich war sie ja nicht ganz nackt: sie trug eine Schürze, die immerhin die Vorderseite ihres Körpers bedeckte. Nur nutzte das von meiner Position aus wenig, denn während sie vor dem Herd stand und ein wahrhaft fürstliches Mahl zubereitete, saß ich keine fünf Meter von ihr entfernt auf einem Stuhl und beobachtete ihr geschäftiges Treiben, während ich mir in Gedanken ausmalte, wie die nächsten paar Stunden wohl verlaufen würden. Ich muss ja zugeben, so hatte ich mir den Abend eigentlich nicht vorgestellt. Ich war bis vor etwas mehr als einer Stunde davon ausgegangen, dass ich – nachdem ich erst vor dreieinhalb Wochen umgezogen war – meinen Geburtstag allein hätte feiern müssen, mit einer Flasche Bier in der einen und der Fernbedienung in der anderen Hand. Insofern hätte sich der heutige also kaum von einem ganz normalen Abend unterschieden. Dass es sich nun ganz anders als erwartet ergeben hatte, war also in jeder Hinsicht positiv. Insbesondere, wenn ich – wie ich vorhin schon getan hatte – wieder der Fantasie ihren Lauf ließ und daran dachte, wie sie jetzt dann gleich…

Ich konnte den Gedanken nicht zu Ende denken, denn wieder einmal blieb mein Blick an ihrem runden Hintern hängen. Wie ein leckerer Pfirsich, hinein beißen hätte ich können – manchmal fragte ich mich, ob nicht doch etwas dran war an der Behauptung, wir Männer seien Augentiere. Aber wenn sich solche Schönheit vor einem Mann auftat, wer konnte es da nicht verstehen, dass man hinsehen musste? Valentina – so lautete ihr Name, oder sagen wir besser: so hatte sie sich mir vorgestellt – war im wahrsten Sinne des Wortes ein Traum von einer Frau. Sie hatte langes, dunkelbraunes Haar, das glatt herunter hing und ihr vielleicht auch wegen ihrer etwas helleren Haut, wie man sie in Mitteleuropa gewohnt war, etwas feenhaftes verlieh. Die Augen grün wie Smaragde, die vollen Lippen sinnlich rot und ihr Stupsnäschen. Sie war wirklich eine wunderschöne Frau. und dazu dieser Körper! Nicht zu dünn, aber dennoch schlank und mit ausgeprägten Rundungen genau an den richtigen Stellen. Eigentlich hätte sie mit dieser Erscheinung auf jedem Laufsteg dieser Welt eine gute Figur gemacht. Mir war natürlich klar, weshalb sie kein Model – zumindest nicht in diesem Sinne – geworden war. Denn Valentina war gemessen an dem, was die großen Modelagenturen ihren Damen abverlangten, einfach zu klein. Sie war gut und gerne einen Kopf kleiner als ich und maß damit vielleicht 165 cm. Und damit konnte sie die Anforderungen, die solche Agenturen stellten, nunmal einfach nicht erfüllen. Dazu kam, dass sie wegen dieser Körpergröße und ihrer zuvor schon erwähnten ausgeprägten Rundungen deutlich fülliger wirkte, als sie es tatsächlich war. Natürlich hatte sie, zumindest in meinen Augen, Normalgewicht. Mehr als 60 Kilogramm dürfte sie kaum gewogen haben. Mit Sicherheit konnte ich das aber nicht sagen, denn ich war schon immer schlecht im Schätzen gewesen. In jedem Fall aber führte es dazu, dass man sie bei einem nur flüchtigen Blick womöglich als moppelig bezeichnet hätte, auch wenn sie das nicht war. Jedenfalls war das mein Empfinden, sie entsprach genau dem Typ Frau, von dem ich mir wünschen würde, dass er jeden morgen im Bett neben mir aufwachen würde.

"Ich bin jetzt gleich fertig." informierte sie mich. "Weißt du schon, wie es weiter gehen soll?"

Das wusste ich in der Tat. Genau genommen hatte ich es schon ganz zu Beginn gewusst, auch wenn ich ihr gegenüber vorhin etwas anderes behauptet hatte. Aber es war ja auch ein wenig plötzlich gekommen, also diese Situation, in der ich mich jetzt befand.

Es war kurz vor halb sieben am Abend gewesen, ich war gerade von der Arbeit nach Hause gekommen. Ich hatte gerade den Anzug aus- und etwas bequemere Freizeitklamotten angezogen und stand vor meinem Kühlschrank. Der war natürlich mal wieder leer gewesen, weil ich wegen des neuen Jobs einfach zu wenig Zeit hatte, unter der Woche einzukaufen. Das musste ich notgedrungen am Samstag vormittag machen, wäre also eigentlich morgen zu erledigen gewesen. Trotzdem ärgerte ich mich im Moment ein wenig, dass mit Ausnahme von etwas Gemüse nichts mehr da war, wo mir doch so der Magen knurrte. Den Fraß in der Kantine konnte man sich mittags ja nicht antun, das hatte ich schon bald gemerkt – es sei denn, man wollte die nach der Mittagspause verbliebene Arbeitszeit mehr auf dem Klo als im Büro verbringen. Jedenfalls wollte ich mich gerade daran machen, aus dem Gemüse und was ich sonst noch so in der Küche finden würde, irgendeine Abendmahlzeit zuzubereiten, die ich dann zusammen mit meinem Feierabendbier vor der Fernsehapparat zu mir nehmen wollte. Genau zu diesem Zeitpunkt hatte mich meine Türklingel über die Ankunft eines unerwarteten Gastes informiert.

Als ich dann die Tür geöffnet hatte, staunte ich nicht schlecht. Ich hätte vielleicht damit gerechnet, dass ein Überaschungbesuch meiner Freunde stattfinden würde. Denn immerhin war mein Geburtstag. Andererseits wäre das aber doch eine ordentliche Überaschung gewesen, denn ich war ja fast 300 km weit weg gezogen, so dass ich mit einem plötzlichen Überfall mit anschließend feuchtfröhlichem Abend auch im Hinblick auf das anstehende Wochenende nicht zu rechnen gewagt hatte. Damit hatte ich dann auch Recht behalten, was aber nicht hieß, dass ich angesichts der hübschen Dame, die nun Einlass in meine Wohnung begehrte, weniger überascht war. Ich glaubte zuerst, sie hätte vielleicht an der falschen Tür geklingelt und wollte sie schon zum Hausverwalter weiterschicken. Denn obwohl ich jetzt schon mehr als drei Wochen hier eingezogen war, meine Nachbarn hatte ich bislang nicht kennen gelernt. Aber das war nicht nötig, zu meinem Erstaunen wollte dieses hübsche Ding tatsächlich zu mir. Nun bin ich von Natur aus ein eher misstrauischer Mensch, aber nachdem sie mir dann die Auftragsbestätigung gezeigt hatte, bat ich sie herein.

Wie gesagt, ich wusste, wie es weitergehen sollte. Das hatte ich von dem Augenblick an gewusst, in dem ich die Auftragsbestätigung durchgelesen und verstanden hatte, was genau man mir hier geschenkt hatte. Denn genau das war sie, ein Geschenk, genauer gesagt: das Geburtstagsgeschenk meines besten Freundes Armin, der mich heute in der Arbeit bereits telefonisch beglückwünscht und sich dafür, dass er nicht würde kommen können, entschuldigt hatte. Nun war es an mir, sich dankbar zu zeigen, und so wäre mir – selbst wenn ich es nicht gewollt hätte – gar nichts anderes übrig geblieben, als dass ich Valentina herein ließ. Doch der Gedanke, das Geschenk nicht anzunehmen, war eben so schnell wieder verschwunden gewesen, wie er mir überhaupt in den Kopf geschossen gekommen war. Es ist ja nicht so, dass ich solche Damen wie Valentina eine zu sein schien, jeden Tag zu mir nach Hause einlud. Vor allem, woher wusste ich denn, dass das, was ich mit ihr machen würde – weil ich es ja der Auftragsbestätigung nach durfte – wirklich unter uns bleiben würde? Denn immerhin hatte Armin das Geschenk bezahlt, da war es doch gut möglich, dass ihm anschließend von was weiß ich wem Bericht erstattet worden wäre, vielleicht von der Agentur, bei der Valentina angestellt war, oder von Valentina selbst. Valentina aber versicherte mir, dass ich in der Hinsicht keine Bedenken haben brauchte. Sie zeigte es mir sogar auf der Auftragsbestätigung, wo ich diesen Hinweis beim ersten Durchlesen einfach übersehen hatte.

So. Da standen Valentina und ich also, ich in meiner Wohnung, sie noch im Treppenhaus, und ich hielt das Papier in der Hand, das mir zusicherte, dass Valentina einen Abend lang meine persönliche Gespielin sein würde. Egal was ich von ihr verlangte, sie würde es tun (müssen; ich wollte gar nicht wissen, wieviel Armin dafür hatte bezahlen müssen). Natürlich, manches war nicht erlaubt, etwa Dinge, die gegen die guten Sitten verstießen oder die womöglich strafbar waren. Aber davon abgesehen konnte ich sie für mich tun lassen, was ich wollte.

Da brauchte ich natürlich nicht lange überlegen. Nicht zwei Sekunden dauerte es ehe ich wusste, wie ich meinen Geburtstag feiern wollte.

Zugegeben, Valentina war schon etwas erstaunt gewesen, als ich ihr – nachdem ich sie herein gelassen hatte – sagte, dass sie zunächst etwas kochen sollte. Vermutlich hielt sie mich für irgendein Muttersöhnchen, das allein den Haushalt nicht schmeißen konnte und nun der Hilfe einer Frau bedurfte. Sie wusste ja gar nicht, wie falsch sie damit lag. Ich wollte lediglich noch etwas Zeit gewinnen und den Abend etwas detaillierter planen, ehe ich ihr sagte, was ich eigentlich von ihr wollte. Um aber dennoch keine falschen Vorstellungen bei ihr zu erwecken oder aufrecht zu erhalten, wies ich sie an, sich auszuziehen. An ihrer Reaktion konnte ich erkennen, dass das schon eher etwas war, mit dem sie gerechnet hatte. Nachdem ich einen ersten Blick auf ihren Traumkörper geworfen hatte – mein Gott, war diese Frau schön – gingen wir in die Küche, wo ich ihr die Schürze reichte und sie dann bat, etwas zu kochen. Trotz der geringen Auswahl, die mein Kühlschrank und die spärlich gefüllte Voratskammer boten, war schnell etwas gefunden: zwar hatte ich keine Spaghetti, sondern nur irgendwelche kurzen gedrehten Nudeln, aber zusammen mit dem Tomaten und ein paar Gewürzen würde sich daraus bestimmt ein leckeres Nudelgericht machen lassen. Meinte zumindest Valentina, die sich sodann daran machte, eben jenes zu zubereiten. Ich nahm indessen auf dem Stuhl hinter ihr Platz, auf dem ich immer noch saß.

"Ja." Ich nickte zur Beantwortung ihrer Frage und fuhr dann fort: "Jetzt essen wir."

Ich stand auf und ging an den Herd, um einen Blick auf das zu werfen, was Valentina zubereitet hatte. Der Duft der Soße, die sie aus den Tomaten und allerlei Gewürzen zubereitet hatte, war mir schon seit geraumer Zeit in die Nase gestiegen und hatte mich daran erinnert, wie hungrig ich selbst eigentlich war. Ich ließ mir von ihr den Löffel geben, mit dem sie die Soße abgeschmeckt hatte, und probierte dann selbst.

"Die schmeckt wirklich sehr gut." meinte ich ehrlich.

"Danke sehr." freute Valentina sich.

"Warum setzt du dich nicht schon einmal an den Tisch?" fragte ich und deutete auf den Stuhl auf der anderen Seite des Tisches, der demjenigen, auf dem ich zuvor die ganze Zeit gesessen hatte, somit genau gegenüber stand. "Ach, und zieh doch bitte die Schürze aus." bat ich sie noch.

Valentina kam meiner Bitte nach und setzte sich an den Tisch. Ich öffnete rasch die Besteckschublade und nahm Gabel und Löffel für mich und Valentina heraus und brachte diese dann zum Tisch, wo ich alles ablegte. Dann ging ich wieder an den Herd. Einen kurzen Augenblick überlegte ich, die Nudeln in eine andere Schüssel umzufüllen und diese dann auf dem Esstisch zu platzieren, so dass Valentina sich den Nachschlag jeweils selbst hätte nehmen können. Ich entschied mich aber dagegen. Stattdessen nachm ich zwei Teller aus dem Regal und gab zuerst eine etwas kleinere Portion, als ich sie normalerweise essen würde, auf den einen. Das würde mir heute Abend genügen. Die restlichen Nudeln – ingesamt mussten das bestimmt drei Portionen gewesen sein, das heißt. wenn man sie normal portioniert hätte – gab ich auf den anderen Teller. Sowohl meine als auch Valentinas Portion garnierte ich dann mit der Soße. Natürlich benötigte ich für den Nudelberg auf Valentinas Teller deutlich mehr als für denjenigen auf meinem Teller. Anschließend nahm ich beide Teller und ging zurück zu Valentina.

Obwohl es nur drei Schritte waren, die ich zurück legen musste, gingen mir tausend Gedanken durch den Kopf. Das heisst, eigentlich ging mir nur ein Gedanke durch den Kopf: nämlich wie Valentina jetzt gleich reagieren würde. Aber wie ihre Reaktion ausfallen würde, diesbezüglich fielen mir mindestens eintausend Möglichkeiten ein. Dabei war es eigentlich egal, denn sie würde das auf jeden Fall essen müssen. Und zwar alles. Insgeheim bedauerte ich nur, dass ich nicht mehr Nudeln in meiner Speisekammer gehabt hatte…

Ich stellte den Teller mit der deutlich größeren Portion vor Valentina ab, platzierte dann den meinen auf dem Tisch vor meinem Stuhl und setzte mich dann ebenfalls.

"Einen guten Appetit!" wünschte ich Valentina und griff nach meinem Besteck.

Valentina blickte mich eine Sekunde lang etwas verwundert an, dann kurz auf ihren Teller, dann meinte sie: "Bist du dir sicher, dass das so richtig ist?"

"Ja." antwortete ich ganz knapp.

Ein kurze Pause.

"Oh…." murmelte Valentina, die nun fast ein wenig irritiert wirkte. Zwei Sekunden später sagte sie: "Das ist aber ganz schön viel."

"Ich weiß." kam meine abermals knappe Antwort deutlich schneller als die ihre davor.

Valentina zog die Augenbrauen hoch und blickte mich einen kurzen Augenblick an. Offenbar überlegte sie, was das werden sollte.

"Du willst, dass ich das alles esse?" fragte sie und wartete gespannt auf meine Antwort.

"Ja." sagte ich und nickte.

Erneut schwieg Valentina für einen kurzen Moment. Ich konnte mir ziemlich gut vorstellen, was nun in ihrem Kopf vorging. Bestimmt hielt sie es für einen Scherz. Warum sollte ich auch von ihr verlangen, dass sie zuerst kochte, um dann fast alles selbst aufzuessen? Aber genau das war es, was ich von ihr wollte. Bestimmt war es nicht das, was sie heute Abend erwartet hatte. Ich konnte mir ziemlich gut vorstellen, dass ihre Arbeit normalerweise… anders aussah. Nur war das leider so überhaupt nicht das, was mir eingefallen war, als ich die Auftragsbestätigung durchgelesen hatte.

Gespielin für einen Abend. An diesem Ausdruck war ich hängen geblieben. Auf meine Nachfrage hatte mir Valentina bestätigt. was ich vermutet hatte. Sie würde alles tun, was ich von ihr verlangte. Und von dem Moment an hatte ich gewusst, was das sein würde. Andere mochten in einer solchen Situation vielleicht an irgendwelche besonderen "Spiele zu Zweit" gedacht haben, die man vermutlich und am liebsten im Bett spielen würde, wenn sie nicht so ungewöhnlich gewesen wären, dass die meisten Frauen wohl eher zum Spielverderber geworden wären. Gerade deshalb spielte man sie ja mit solchen Frauen wie Valentina. Diese Option wäre Valentina natürlich der Auftragsbestätigung gemäß gar nicht offen gestanden. Allerdings hatte ich auch an derartiges gar nicht gedacht.

Das was mir vorschwebte war mit Sicherheit ungewöhnlich. Aber es hatte überhaupt nichts mit Sex zu tun. Nun ja, so stimmte das zwar nicht ganz, denn ich konnte mir schon vorstellen, dass wir am Ende des Abends im Bett landen würden. Soweit ich ihre Erklärungen verstanden hatte, war das nämlich durchaus auch eine Sache, die ich von ihr hätte verlangen dürfen.

Nein, ich wollte mit Valentina etwas ganz anderes machen, etwas, das ich schon seit ich weiß nicht einmal mehr wann mit einer Frau machen wollte. Nur hatte sich nie eine gefunden, die dazu bereit gewesen war. Soweit es frühere Freundinnen von mir betraf, ich hatte mich nie getraut, ihnen von meiner Idee zu erzählen. Von sich aus hatte es auch keine getan, wie sollte sie auch, wenn sie meine Fantasie nicht kannte? Und deswegen zu einer… Hure zu gehen, nein, das hatte ich mir zwar einmal überlegt, aber letzten Endes war ich dazu zu feig gewesen. Insofern war es eigentlich schon ein kleines Wunder, dass ich bis jetzt Valentina gegenüber so selbstsicher hatte auftreten können. Doch diese Selbstsicherheit war zu einem großen Teil gespielt, und als ich vorhin auf dem Stuhl gesessen und Valentina beim Kochen zugesehen hatte, da hatte ich eine Zeit lang wirklich überlegt, ob ich das Ganze durchziehen könnte. Irgendwann hatte ich mir selbst gesagt, du bist jetzt schon fast 30 Jahre alt, hab’ endlich mal Eier in der Hose und sei ein Mann. Sag’ ihr, was du von ihr willst und lass’ es sie machen.

Soweit meine Gedanken. Noch hatte ich es nicht geschafft, ihr zu sagen, was ich von ihr erwartete. Aber immerhin hatte ich es auch so bis hierhin geschafft. Vielleicht würde es aufgehen. Naja, es würde bestimmt aufgehen. Denn immerhin musste sie tun, was ich sagte.

Ich brauchte allerdings erstmal gar nichts zu sagen, denn Valentina griff nun von sich aus nach dem Besteck und begann zu essen. Ich tat es ihr gleich und so verzehrten wir zunächst wortlos unser Abendessen.

Meine Portion war ja sichtlich kleiner als die von Valentina, so dass ich mir trotz meines großen Hungers viel Zeit ließ. Ich würde auch so viel früher als sie fertig sein, und dann würde ich sie sowieso in aller Ruhe beobachten können. Also war es für die nächsten gut zehn Minuten ziemlich still in meiner Essküche. Gelegentlich war ein leises Schmatzen aus Valentinas Richtung zu vernehmen, der ihr zubereitetes Abendessen offenbar recht gut schmeckte. Und damit war sie nicht allein, sie hatte wirklich ein sehr leckeres Nudelgericht hinbekommen. Ich selbst konnte bei weitem nicht so gut kochen, aber das mochte auch daran liegen, dass ich von Haus aus nicht so sehr daran interessiert war, in der Küche am Herd zu stehen und irgendwelche kulinarischen Experimente einzuleiten. Soweit es mich anging hatte ich es immer als völlig ausreichend empfunden, wenn ich etwas halbwegs Schmackhaftes zwischen die Zähne bekam. Das war eigentlich ziemlich interessant, denn soweit es um meine Fantasie ging, sah die Sache ein bisschen anders aus. Denn wenn ich schon von einer Frau verlangen würde, dass sie sich bis zum Platzen vollstopfte, dann sollte es ihr wenigstens schmecken. Aber wie gesagt, zumindest was den Geschmack des Essens anging: Valentina würde daran sicher nichts auszusetzen haben. Allerdings war ich noch ein wenig skeptisch, was die andere Sache anging… ich habe ja bereits erwähnt, dass Valentina nur auf den ersten Blick etwas fülliger wirkte. Und damit stand natürlich in Frage, ob sie überhaupt so viel essen konnte.

Nach einer Weile schien Valentina unser so gesprächsarm verlaufendes Dinner unangenehm zu werden. Ich war noch nicht ganz mit meiner Portion fertig – Valentina hatte noch nicht einmal die Hälfte der ihren geschafft – als sie mich ansprach.

"Es ist das erste Mal für dich, nicht wahr? Also dass du deine Zeit mit jemandem wie mir verbringst."

Ich nickte. "Ja. Es ist ein wenig… ungewohnt."

"Ich verstehe." meinte sie. "Aber falls es dich beruhigt, das geht allen so." Sie lächelte, aber ich wusste keine passende Antwort oder wie ich das Gespräch weiterführen sollte. Es lag also an ihr, selbiges in Gang zu halten. "Weisst du denn schon, wie es weitergehen soll? Ich meine, wenn ich hiermit fertig bin?" Dabei deutete sie auf den immer noch beachtlichen Berg Nudeln, der vor ihr auf dem Teller lag.

Wenn ich ganz ehrlich gewesen wäre, dann hätte ich ihre Frage verneinen müssen. Denn so genau hatte ich mir das noch nicht überlegt. Es kam ja schon einmal darauf an, ob sie überhaupt alles schaffen würde.

"Willst du es mir nicht sagen?" meinte sie mit einem herausfordernden, aber keinesfalls aggressiven Ton. Sie hatte die Frage vielmehr in einem spielerischen, verführerischen Tonfall gestellt. "Ich meine, ich kann es mir schon vorstellen. Und du brauchst dich deswegen auch nicht zu schämen, ich habe so etwas schon einmal gemacht."

"Tatsächlich?" fragte ich verblüfft.

"Ja," bestätigte sie, "aber wenn ich das anmerken darf: normalerweise nimmt man für eine römische Dusche anderes Essen. Und normalerweise auch nicht so viel. Yoghurt zum Beispiel. Oder Pudding. Das wäre viel besser gewesen, wenn du…"

"Römische Dusche?" unterbrach ich sie und demonstrierte damit Unwissenheit.

"Ja, römische Dusche. Du hast den Ausdruck wohl noch nie gehört, oder?" Ich schüttelte den Kopf. "So nennt man es, wenn es jemanden anmacht, vollgekotzt zu werden. Diese Sexualpraktik gibt es schon seit langer, langer…"

"Einen Moment, bitte." unterbrach ich sie erneut. "Darum geht es mir nicht."

"Nicht?" entgegnete nun sie überrascht.

"Nein." bekräftigte ich. "Du sollst das einfach nur essen."

Sie blickte mich etwas ungläubig an. Nach ein paar Sekunden fragte sie: "Einfach nur essen? Und dann?"

Ich überlegte kurz. "Dann müssen wir sehen. Vielleicht darf ich dir dann den Bauch massieren?"

"Den Bauch massieren?" Ganz langsam wechselte ihr Gesichtsausdruck von Überraschung zu einem Lächeln. "Das ist mal was Neues. Das hatte ich noch nicht. Aber es klingt gar nicht mal so schlecht."

"Das heisst, du machst das für mich?"

"Natürlich, wenn du es möchtest. Ich habe dir ja den Vertrag gezeigt. Ich muss aber schon zugeben," meinte sie und setzte ein entschuldigendes Gesicht auf, "dass ich eigentlich schon satt bin. Ich esse normalerweise nicht so viel…."

"Versuch es einfach. Bitte." antwortete ich und fügte hinzu: "Wo es doch zu gut schmeckt."

"Danke schön." freute Valentina sich über das ihrer Kochkunst eigentlich nicht gerecht werdende Kompliment. "Und versuchen werde ich es ganz bestimmt." fügte sie mit einem schelmischen Lächeln hinzu. Und machte sich dann daran, weiter zu essen.

Ich muss schon sagen, eigentlich war es gar nicht so schwer gewesen, ihr meinen Wunsch zu erklären. Jetzt, da sie ihn kannte, änderte sie ihr Essverhalten ein wenig. Vorhin hatte sie doch recht hastig gegessen, ich vermutete, weil sie dann bei dieser römischen Dusche das Essen vielleicht leichter… wieder nach oben hätte befördern können. Jetzt aß sie viel langsamer, mit Genuss, was ich ihr deutlich ansehen konnte.

Vielleicht zwei Minuten später hatte ich meine Portion aufgegessen und konnte mich nun ganz ihrem Anblick hingeben. Valentina war, wie sie mir so gegenüber saß und langsam aber sicher diesen riesigen Berg Nudeln vertilgte, fast noch hübscher anzusehen als zuvor. Allerdings konnte das natürlich auch daran liegen, dass sie vorhin noch bekleidet gewesen war. Jetzt, ohne ihre Jeans und den relativ eng anliegenden, gelben Pullover kamen ihre verführerischen weiblichen Kurven noch viel besser zur Geltung. Besonders ihr Busen fiel mir auf, wie er sich mit jedem Atemzug hob und senkte. Und dann blieben meine Blicke immer wieder an ihrem sinnlichen Mund haften, diesen vollen Lippen, über die Nudel für Nudel in ihrem langsam aber sicher immer praller werdenden Magen wanderte.

Für jemanden, der meine Fantasie nicht teilt, wird dies sicherlich nur schwer nachvollziehbar sein. Aber das, was ich zuletzt erwähnt habe, ist ein wichtiger Bestandteilt davon. Denn einer wunderschönen Frau beim Essen zuzusehen, damit ist es noch nicht getan. Nein. Natürlich war das etwas, das mich ungemein faszinierte. Fast noch wichtiger waren mir aber die Folgen: ihr Bauch, der immer voller und voller wurde, solange bis nicht auch nur ein einziges, klitzekleines Häppchen mehr darin Platz gefunden hätte. Schon seit ich sexuelle Fantasien entwickelt hatte war mir dieser Gedanke nicht aus dem Kopf gegangen. Ich wollte sehen, wie sie sich vollstopfte, und zwar bis zum Platzen. Nun ja, soweit musste man es ja nicht kommen lassen, vermutlich würde auch der mittlerweile nicht mehr ganz so große Nudelberg dazu nicht ausreichen. Aber es war ja auch nur eine Fantasie.

Valentina hatte mittlerweile etwas mehr als drei viertel der anfangs wirklich großen Portion verdrückt und sie aß jetzt nicht mehr des Genusses wegen langsam sondern einfach deswegen, weil sie satt war. Ab und zu seufzte sie leise und warf mir immer wieder Blicke zu, die auf eine seltsame Art und Weise verführerisch und flehend zugleich wirkten. Verführerisch, weil sie genau wusste, dass mich anmachte was sie tat. Flehend, weil ich ihr ansah, dass sie schon lange hätte aufhören wollen zu essen. Aber das wollte ich ihr noch nicht erlauben.

Was ich ihr hingegen gönnen konnte war eine kleine Pause.

"Leg’ doch bitte einen Moment das Besteck beiseite und ruh dich ein paar Minuten aus." bat ich sie. Dann fügte ich hinzu: "Oder besser noch, steh bitte auf und lass dich ansehen."

Sie tat, worum ich sie gebeten hatte, obwohl ich ihr ansah, dass sie nicht ganz verstand, worum es mir ging. Valentina erhob sich von ihrem Stuhl und ich konnte sehen, dass ihr vormals eher flacher Bauch in Höhe ihres Magens nun ein wenig runder wirkte. Zwar bei weitem nicht so, wie ich es mir gewünscht und auch vorgestellt hatte, aber doch so, dass es auffiel. Umso mehr, als sie nun die linke Hand auf ihren vollen Bauch legte und diesen sanft massierte.

"Puh…" machte sie. "Ich bin wirklich satt, weißt du." Sie warf mir erneut dieses schelmische Lächeln von vorhin zu.

"Ein bisschen was geht aber doch bestimmt noch rein, oder? fragte ich hoffend.

"Ich werde es versuchen.." seufzte sie und setzte sich wieder. Sie wollte sogleich nach dem Besteck greifen und sich über den Rest ihrer Portion hermachen, doch ich gab ihr zu verstehen, dass sie sich noch einige Minuten Pause gönnen durfte.

Während Valentina da saß und ein wenig verdaute, überlegte ich, wie es denn weitergehen könnte. Valentina würde die übrigen Nudeln bestimmt schaffen, vielleicht brauchte sie nur etwas länger. Aber danach? Ich meine, natürlich hatte sie sich dann erstmal eine Bauchmassage verdient, und sei es nur deswegen, weil ich ihren Bauch dann berühren wollte. Aber wenn ich ehrlich war, dann war ich noch nicht so ganz zufrieden. Ich wollte mehr. Nur würde das so leicht nicht gehen. Ich hatte ja nichts essbares mehr zu Hause… und sie im Anschluss einfach ein paar Gläser Leitungswasser trinken zu lassen… nein, das schien mir auch nicht das zu sein, was ich heute Abend noch von ihr wollte. Ich konnte ja auch nicht einfach bei meinen Nachbarn klingeln und fragen, ob ich mir ein oder zwei Tiefkühlpizzen – oder irgend etwas anderes – borgen könnte, wie sähe das denn aus. Damit blieben eigentlich nur zwei Möglichkeiten: entweder war ich zufrieden mit dem, was Valentina am Ende ihrer Portion gegessen haben würde. Oder aber…

"Ich glaube, jetzt kann ich weiter essen…" meinte Valentina und beendete damit vorerst meine Überlegungen.

"Nur zu." meinte ich und schenkte ihr einen anspornenden Blick.

Besonders viel war es wirklich nicht mehr, gemessen an dem, was Valentina ursprünglich vor sich gehabt hatte. Das letzte viertel ihrer Portion würde aber mit Sicherheit vorerst ausreichen ihren Bauch noch etwas mehr zu füllen. Neugierig beobachtete ich sie dabei, wie sie – zwar langsam, aber dennoch mit einem gewissen Ehrgeiz – wieder zu essen begonnen hatte und so allmählich Nudel für Nudel über die Lippen ihres Mundes wanderte. Mir fiel auf, dass sie nun etwas länger kaute bevor sie schluckte, und ausserdem atmete sie jetzt etwas schwerer. Es bestand kein Zweifel, Valentina war satt. Und wahrscheinlich war das eine Untertreibung, denn sie hatte bereits jetzt mehr gegessen, als ich mir selbst zutraute. Wie gesagt aß ich zwar üblicherweise mehr als das, was mir heute hatte reichen müssen. Aber trotzdem wäre ich nach einer Portion, die etwa halb so groß wie die anfängliche Portion vonValentina hätte sein dürfen, bestimmt nicht mehr hungrig gewesen.

Genau so ging es nun auch Valentina: Hunger hatte sie mit absoluter Sicherheit keinen mehr. Aber sie aß tapfer weiter, meinem Wunsch entsprechend. Zum ersten Mal bemerkte ich, dass Valentina nun nach und nach ihre Manieren vergaß, sie schmatze nun hörbar und gelegentlich seufzte sie auch erschöpft. Ich erwartete dabei jedes Mal, dass dem Seufzer nun doch irgendwann einmal ein Rülpser würde folgen müssen, doch entweder gab Valentina sich ungeheure Mühe einen solchen zu vermeiden oder sie sparte sich alles bis zum Schluß auf.

Während ich so da saß und ihr dabei zusah, wie sie sich nun doch mit einiger Mühe bis zum letzten Bissen vorkämpfte, kam ich nicht umhin, meine Blicke immer wieder – so weit mir das aufgrund der Tatsache, dass sie saß und ich daher ja hauptsächlich ihren Oberkörper zu sehen bekam – über ihren nackten Körper gleiten zu lassen. Da sie sich nun nach fast jedem Bissen in ihrem Stuhl zurück lehnte und während sie kaute sanft ihren Magen massierte, konnte ich aber erkennen, dass dieser jetzt ein gutes Stück voller war als vorhin. Es war erstaunlich, dass dieser kleine Rest Nudeln ausgereicht hatte, Valentinas einst flachen Bauch doch noch in ein jetzt schon ziemlich pralles Bäuchlein zu verwandeln. Andererseits erinnerte ich mich gerade daran einmal gelesen zu haben, dass Nudeln im Magen gelegentlich aufgehen, auseinander quellen würden. Vielleicht stimmte das ja und es war genau das, was im Moment in Valentinas Bauch vor sich ging. Denn jedenfalls sah sie jetzt schon sehr erschöpft und auch überfressen aus.

Nach etwa zwanzig Minuten hatte sie alles aufgegessen und lehnte sich übersatt in ihrem Stuhl zurück. Ihrem Gesichtsausdruck nach zu schließen war sie nicht nur bis oben hin voll, sondern sie kämpfte ganz offensichtlich damit, alles unten zu behalten. Sicherlich keine leichte Aufgabe, denn immerhin hatte sie jetzt fast ein Kilogramm Nudeln verdrückt. Ein Glück, dass ich immer so große Packungen kaufte, auch wenn das eigentlich meinen Single-Status berücksichtigend unsinnig war. So aber war genug dagewesen, damit Valentina sich dieses süße Bäuchlein in etwas weniger als einer Stunde hatte anfressen können.

Ich ließ Valentina noch einige Minuten ausruhen und verdauen, damit das ärgste Drücken in ihrem Magen vorbei ging. Wortlos saß ich ihr gegenüber und beobachtete sie dabei, wie sie, die Aufgen geschlossen, mehr in ihrem Stuhl hing als dass sie saß und langsam mit den Fingern ihrer rechten Hand und mit kreisenden Bewegungen ihren prallen Magen massierte. Hin und wieder stöhnte sie dabei auf, und ich war mir nicht sicher, ob sie dass aus Zufriedenheit, Erschöpftheit oder vielleicht auch Übelkeit tat. Woran es aber auch lag: ich fand Valentina in diesem Augenblick unglaublich sexy. Das heisst, das hatte ich ja vorhin schon getan, aber jetzt gefiel sie mir noch ein Stück weit besser.

Ich erhob mich schließlich und ging zum Kühlschrank, nahm eine Flache Bier heraus und griff mir dann noch den Flaschenöffner. Nachdem ich den Flaschendeckel abgezogen hatte, ging ich wieder zurück in Richtung meines Platzes, hielt aber dann inne. Wir waren jetzt lange genug in der Küche gewesen, eigentlich konnten wir es uns jetzt etwas bequemer machen.

"Komm," sagte ich zu Valentina, " lass’ uns ins Wohnzimmer gehen."

Ich gab ihr ein Handzeichen aufzustehen. Sie erhob sich ein wenig schwerfällig und ich konnte jetzt einen viel besseren Blick auf ihren prallen Bauch erhaschen. Nicht, dass Valentina jetzt wirklich kugelrund gewesen wäre – aber es war offensichtlich, dass sie gerade Nudeln für drei gegessen hatte. Ich deutete ihr den Weg und ließ sie vor mir ins Wohnzimmer gehen. Auf diese Weise konnte ich mich erneut an ihrem prächtigen Hinterteil erfreuen, das beim Gehen aufreizend hin und her wackelte. Allerdings fand ich, dass Valentina sich insgesamt noch ein wenig zu leichtfüßig bewegte. Aber mal sehen, das konnte man ja heute sicher noch ändern.

Wir gingen also ins Wohnzimmer, wo ich mich an ihr vorbei schob und auf die Couch setzte. Dann deutete ich ihr, sich auf meinen Schoß zu setzen, was sie sogleich tat. Es war ein herrliches Gefühl, ihren weichen, weiblichen Körper so zu spüren. Ich kostete es einige Sekunden aus, dann reichte ich ihr die Bierflasche.

"Trink." forderte ich sie auf.

Sie blickte mich ein wenig überrascht an, offenbar hatte sie geglaubt, das Bier war für mich gedacht.

"Alles auf einmal?" fragte sie vorsichtig.

Ich überlegte kurz. "Nein, lass dir Zeit. Trink’ einfach immer ein paar Schlucke, bis die Flasche irgendwann leer ist."

"Na gut…" meinte sie und seufzte, widersprach aber nicht und setzte die Flasche an ihren Mund.

Noch bevor Valentina begann, die ersten Schlucke der kühlen Flüssigkeit zu trinken, hatte ich meine Hände bereits um ihren Körper gelegt und streichelte sie nun mit der einen, während die andere vorsichtig ihren Bauch betastete. Sie hatte wohl damit gerechnet, denn sie ließ mich ohne weiteres gewähren. So konnte ich jetzt auch spüren, dass ihr Magen gut gefüllt war. Und wenn sie erst das Bier ausgetrunken haben würde…

In dieser Stellung verharrten wir nun eine Weile. Ich fuhr damit fort, Valentina am ganzen Körper zu streicheln und ihr den Bauch zu massieren, während sie ganz langsam und mit einiger Anstrenung nach und nach die Flasche leerte. Gelegentlich musste sie aufstoßen und ich merkte, dass jedesmal, wenn sie es tat, ihr Magen sich ein ganz klein wenig entspannte. Ich empfand den Gedanken, wie voll sie mittlerweile war, als überaus erregend – was sie wohl bemerkte – denn immerhin saß sie ja auf meinem Schoß – und schenkte mir ein daher ein aufreizendes Lächeln. Faszinierend, dass sie das noch zustande brachte: sie musste sich jetzt eigentlich so überfressen fühlen, dass sie hauptsächlich damit beschäftigt hätte sein müssen, gegen ihr Völlegefühl anzukämpfen. Wirklich, ich bewunderte den Ehrgeiz und die Hingabe dieser Frau.

Nach einer Weile war die Flasche leer, ich immer noch erregt und Valentina kurz davor, sich zu übergeben. Ich hatte sie dabei beobachtet, wie sie sich anstrengen musste, alles in ihrem bis kurz vor dem Platzen stehenden Magen zu behalten. Vollkommen erschöpft reichte Valentina mir die Bierflasche und ich stellte sie beiseite.

"Mann bin ich voll…" schnaufte sie und versuchte dennoch mich anzulächeln, was ihr dieses Mal aber nicht ganz so gut gelang.

Das Bier hatte dazu geführt, dass der allmählich einsetzende Verdauungsprozess sich hörbar machte und gelegentlich ein leises Blubbern oder Gurgeln aus ihrem Bauch zu vernehmen war. Ich muss gestehen, fast tat sie mir ein wenig leid, denn immerhin mutete ich ihr hier sicherlich einiges zu.

Aber wie gesagt: Gespielin für einen Abend.

Ein kurzer Blick auf die Uhr verriet mir, dass dieser noch relativ jung war. Es war gerade einmal zwanzig nach acht. Wir hatten also noch jede Menge Zeit. Insbesondere, weil ich mir ziemlich sicher war, dass Valentina nicht um Punkt Mitternacht aufstehen und gehen würde.

Ich überlegte kurz, wie es jetzt weitergehen sollte. Noch mehr Bier wollte ich Valentina im Augenblick nicht zumuten, denn ich wollte auf gar keinen Fall, dass sie sich tatsächlich noch übergeben musste. Dann wäre ja alles bis jetzt umsonst gewesen. Auf der Couch wollte ich aber auch nicht mit ihr Sitzen bleiben. Eigentlich, so fand ich, hatte Valentina sich jetzt eine kleine Belohnung verdient. Sie hatte bis jetzt alles gemacht, was ich von ihr verlangt hatte, da konnte ich ihr ein bisschen was zurück geben.

Ich schob Valentina sanft von meinem Schoß und sie erhob sich, noch einmal deutlich schwerfälliger als vorhin in der Küche. Mir fiel auf, dass sie sich nicht ganz gerade hinstellen wollte, anscheinend war sie im Augenblick einfach zu voll. So stand sie nun leicht vornüber gebeugt vor mir und hielt sich ihren kleinen Kugelbauch. Doch, sie hatte sich eine Belohnung verdient.

Ich nahm Valentina bei der Hand und führte sie in mein Schlafzimmer.

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