kinjiro – Der Freier

Was für eine blöde Idee, dachte ich und schlug etwas verärgert mit der flachen Hand auf das Lenkrad. Was hatte ich mir nur dabei gedacht? Als ob ich das nicht hätte vorhersehen können. Aber das hatte ich nun davon, ich hatte mir eben etwas vorgemacht und mich zu früh gefreut. Etwas, das mir ziemlich oft passierte und das ich mir unbedingt abgewöhnen sollte. Von wegen, wer auch immer behauptet hatte, dass man mit Geld alles kaufen könnte, der hatte keine Ahnung. Entweder das, oder ich hatte schlicht und einfach zu wenig Geld. Das konnte natürlich durchaus sein, denn auch wenn es – zumindest aus meiner Sicht – ein schöner Batzen Geld war, den ich heute mit mir spazieren fuhr, dann hieß das ja noch lange nicht, dass es genug sein würde. Aber mehr konnte ich mir einfach nicht leisten, und ich hatte ohnehin schon ein schlechtes Gewissen, weil ich zu diesem Mittel griff. Wobei das nun ja wahrscheinlich nicht mehr nötig wäre, da es ja sowieso nicht geklappt hatte.

Aber jetzt erstmal dazu, was ich geplant hatte: vor kurzem hatte ich im Internet eine Kurzgeschichte gelesen, in der sich irgendein stinkreicher Typ eine Begleitdame hatte kommen lassen. Und die hatte er dann den ganzen Abend lang mit Essen vollgestopft. Obwohl es nur eine Geschichte gewesen war, hatte allein die Vorstellung bei mir zu einiger Erregung geführt. Das war genau das, was ich auch – wenigstens einmal – mit einer Frau machen wollte. Meine Frau oder meine Freundin kamen dafür nicht in Betracht, weil ich beides nicht hatte. Und wer einmal versucht hat, mit einer so speziellen Vorliebe jemand Gleichgesinntes über eine Partnerbörse zu finden, gerade wenn man von vorneherein sagte, dass man nicht Interesse an mehr als nur einem Abend hatte, dann hat man eine ungefähre Vorstellung davon, wie wahrscheinlich es war, so etwas durchführen zu können. Nachdem ich diese Geschichte mehrmals gelesen hatte, war in mir jedoch der Entschluss gereift, dass ich wohl oder übel auch zu diesem Mittel greifen könnte, beziehungsweise: müsste. Allmählich hatte ich mich mit dem Gedanken angefreundet, dass ich eben eine Frau dafür bezahlen würde, so viel zu essen, bis sie fast platzte. Je länger ich dann darüber nachdachte, desto weniger störte mich trotz meiner eigentlich recht konservativen Lebensweise die Vorstellung, eine Prostituierte aufzusuchen. Also begann ich, über ein halbes Jahr lang jeden Euro, ja jeden Cent, den ich entbehren konnte, zur Seite zu legen und sparte mir so eine hübsche kleine Summe zusammen. Kein Vermögen, aber eigentlich hätte es für eine Frau sowie diverse Mahlzeiten reichen müssen – selbst, wenn beides etwas teurer geworden wäre.

Die erste Dame, neben der ich angehalten und das Fenster runtergekurbelt hatte, hatte gleich nachdem ich ihr mein Anliegen geschildert hatte, abgelehnt. Für solche perversen Spiele müsse ich mir schon jemand anderen suchen. Nummer zwei sah es ähnlich, fragte aber immerhin zweimal nach, ob ich das, was ich sagte, wirklich ernst meinte. Es kam wohl nicht so oft vor, dass Freier kamen, die zwar einen ganzen Abend wünschten, dabei aber Sex nicht wirklich einplanten. Trotzdem wollte sie nicht diejnige sein, die sich vor meinen Augen überfressen würde. Nun sagt man ja bekanntermaßen, aller guten Dinge wären drei, doch wie die dritte Dame, die ich so ansprach reagierte, will ich lieber gar nicht schildern. Ich war mir sicher gewesen, höflich gefragt zu haben, doch einer ihrer Aufpasser sah das offenbar anders und schlug mir fast die Rückscheibe ein. Was hatte diese dumme Kuh auch gleich so schreien müssen, als ich nach dem ersten "Nein" nicht gleich weiter gefahren bin?

Aber das hatte man davon, wenn man sich mit solchen Leuten einließ beziehungsweise bereit war, es zu tun.

Draussen hatte es mittlerweile angefangen zu nieseln und es war auch schon relativ kühl geworden. Ein Blick auf meine Uhr verriet mir, dass es kurz nach halb sieben war. Natürlich hätte ich es noch weiter versuchen können, aber enttäuscht sagte ich mir nach meinen bisherigen Erfahrungen, dass es wohl keinen Sinn hatte. Also fuhr ich bis ans Ende des Industriegebiets. In diesem Teil befanden sich fast ausschließlich längst stillgelegte und ziemlich herunter gekommene Fabriken oder Lagerhallen, so dass es wahrscheinlich kein Wunder war, dass sich hier ein neues… Gewerbe ausgebreitet hatte. Ganz wohl war mir bei dem Gedanken nicht, hier mit meinem Wagen rumzufahren. Auch wenn es natürlich kein Ferrari war…

Ich hatte gerade gewendet und wollte der Beschilderung folgend in Richtung der Autobahn zurück fahren, als ich am Straßenrand erneut eine junge Fraue stehen sah. Vermutlich auch eine dieser Nutten, wenngleich sie etwas weniger aufreizend gekleidet war. Sehr viel weniger aufreizend sogar, denn wie mir auffiel, trug sie – wenn auch eng anliegende – stinknormale Jeans, dazu ein paar Turnschuhe und ein T-Shirt. Das war schon ein sehr legeres Auftreten und ich bekam dann doch starke Zweifel, ob diese junge Frau wirklich eine Hure war. Schon der Anstand gebot es daher, anzuhalten und zu fragen, ob ich sie irgendwohin mitnehmen konnte. Eine normale junge Frau in dieser Umgebung, das war sicher nicht gut – wie auch immer sie hierher gekommen war. Ich verlangsamte also den Wagen, bis er neben ihr stand, kurbelte das Fenster herunter und stellte meine Frage.

Ich war einigermaßen überrascht, als sie mich anlächelte und mir dann erklärte, dass sie durchaus nicht zufällig hier war, sondern tatsächlich auch eine Prostituierte war. Allerdings noch nicht besonders lange, weshalb sie weder einen Zuhälter hatte noch besonders viel Erfahrung darin hatte, sich anzupreisen. Genauer gesagt hatte sie noch gar keine Erfahrung, denn wie sie etwas schüchtern hinzufügte, war heute ihr erstes Mal. Was mir widerum erklärte, warum sie sich nicht bei den Stammkräften weiter vorne aufhielt, womöglich kämpfte sie noch mit der Vorstellung, weswegen sie hier war und ob sie wirklich das Richtige tat.

Wir hatten kaum mehr als eine Minute miteinander geredet, in der sich mein Missverständnis aufgeklärt hatte, als ich das Fenster wieder hochlassen und mich auf den Heimweg machen wollte. Dann dachte ich mir, was solls, fragen kostete ja nichts und ob ich jetzt drei oder vier Neins einholte, darauf kam es nun auch nicht an.

Sie sagte nicht Nein. Zumindest nicht sofort. Erst hörte sie sich an, was ich von ihr wollte. Stellte ein paar Fragen, wie es im Einzelnen ablaufen sollte. Dann überelgte sie kurz. Warf einen Blick in Richtung der anderen Damen, die vielleicht zweihundert Meter weiter die Straße hinauf standen. Schaute noch einmal mich an, nickte dann und meinte, dass es vielleicht gar keine so schlechte Idee war, sich zum Essen einladen zu lassen anstatt sich hier die Füße in den Bauch zu stehen.

Ich war so perplex, dass ich nicht einmal "In Ordnung." sagen konnte, da hatte sie bereits die Tür geöffnet und sich neben mir auf den Beifahrersitz niedergelassen.

"Also, was ist? Fahren wir?" fragte sie mich und lächelte wieder. Ich wusste nicht, ob das einfach mit dazu gehörte, oder ob sie tatsächlich erleichtert war, nicht mehr dort draussen stehen zu müssen. Ich brauchte einen Moment ehe ich antworten konnte, dann sagte ich: "Aber gern." Und ich gab Gas.

Während der Fahrt sprachen wir kaum miteinander. Es gab ja auch nicht wirklich viel zu bereden, ich hatte ihr ja vorhin schon alles gesagt, was ich von ihr wollte. Und sie hatte daran wenig auszusetzen gehabt. Als sie dann aber doch einmal etwas sagte, da war es zugleich etwas, was mich abermals in Erstaunen versetzte sowie auch überlegen ließ, ob sie es wirklich ernst meinte.

"Ich hoffe du hast genug Geld dabei – ich bin nämlich wirklich hungrig, und ich kann wirklich viel essen."

Ich warf ihr einen Blick zu, versuchte zu erkennen, ob sie ihren Mund zu einem neckischen Lächeln verzogen hatte. Hatte sie nicht, vielmehr schien sie es ernst gemeint zu haben. Was durch ein plötzlichen Knurren ihres Magens bestätigt wurde.

In diesem Moment wusste ich, dass der Abend doch noch gut werden würde.

* * *

Wir saßen seit etwa fünfzehn Minuten an unserem Tisch, hatten bereits bestellt – ich nur eine Portion Nudeln, sie einen Salat, gefolgt von ebenfalls Nudeln, dann heißen Himbeeren mit Vanilleeis zur Nachspeise – und warteten nun darauf, dass das Essen gebracht wurde. Ich war etwas überrascht gewesen, dass Ariana – so hatte sie sich mir vorhin vorgestellt – gleich drei Gänge bestellt hatte, obwohl sie genau wusste, was ich noch alles geplant hatte. Wie gesagt, ich war mir sicher, dass der Abend doch noch gut werden würde.

Vorhin, als wir aus dem Wagen gestiegen waren, hatte ich Ariana zum ersten Mal ganz ansehen können. Ich fand, dass sie eigentlich überhaupt nicht als Prostituierte durchging. Zum einen war sie viel zu normal gekleidet. Zum anderen war sie auch ansonsten ganz anders, als ich mir eine solche vorgestellt hatte. Ich schätzte sie auf höchstens 25 Jahre, sie war vieleicht 1,65 m groß. Sie hatte braune Augen, einen sinnlichen Mund sowie ein hübsches Näschen. Ihr Haar war von der gleichen Faarbe wie ihre Augen, sehr voll und anscheinend ziemlich lockig, Ariana hatte es aber – so gut ihr das eben möglich gewesen war – glatt frisiert. Sie war wirklich sehr hübsch, viel hübscher als dass sie einen solchen Job hätte machen müssen. Allerdings wusste ich natürlich sofort, warum sie nicht als beispielsweise Model arbeitete. Denn Ariana war nicht ganz schlank. Keineswegs hätte ich sie als dick bezeichnet, aber sie hatte wirklich sehr ausgeprägte weibliche Rundungen. Ihre Brüste waren gerade voll genug, um noch als formschön bezeichnet werden zu können und ohne, dass ihr Dekoltee wie das einer dieser Silikonpüppchen aus den Männermagazinen wirkte. Dafür hatte sie einen wirklich üppigen Hintern, groß und rund und so, dass ich begann zu überlegen, ob wir nicht zum Ende des Abends doch noch irgendwo hinfahren sollten, wo sie mir ihn – und natürlich den Rest ihres Körpers – unbekleidet präsentieren sollte. Der weiblichen Formen damit noch nicht genug, hatte Ariana ausserdem ein winziges Bäuchlein, schön und weich, dass sie unter ihrem T-Shirt verbarg. So sexy ich ihr kleines Bäuchlein auch fand, es wäre mir lieber gewesen, wenn sie noch etwas schlanker gewesen wäre – denn ich wollte wirklich, dass ihr Bauch am Ende des heutigen Tages so voll und rund wäre wie nie zuvor. Aber eben erst, nachdem ich sie wie eine Mastgans vollgestopft hätte.

Aber vielleicht würde es auch so gehen, sie hatte es ja selbst gesagt: sie war hungrig und konnte – angeblich – viel essen. Das würde ich heute Abend auf die Probe stellen.

Unsere erste Mahlzeit wurde gebracht und verlief relativ belanglos. Ich hatte auch nichts anderes erwartet, der Abend würde umso interessanter werden, je länger er dauerte. Ich hatte also Zeit, mich auf später zu freuen. So unterhielten wir uns ein wenig, während ich natürlich Ariana trotzdem dabei beobachtete, wie sie der Reihe nach ihre Vor-, Haupt- und schließlich Nachspeise verzehrte. Ariana aß sichtlich mit Genuß und ich hatte die ganze Zeit über nie den Eindruck, dass ihr mein gesteigertes Interesse an ihrer sich noch in der Anfangsphase beginnenden Völlerei missfiel. Ausserdem fiel mir auf, dass Ariana offensichtlich sehr darauf bedacht war, manierlich zu essen. Sie aß langsam (vermutlich auch, um den Geschmack des Essens besser auskosten zu können), schmatzte nicht, geschweige denn dass sie rülpsen würde.

Jedenfalls erfuhr ich, dass Ariana keinerlei moralisches Problem damit hatte, mir meinen Wunsch zu erfüllen. Schon eher damit, dass sie sich selbst entschieden hatte, überhaupt als Prostituierte zu arbeiten und dass mein Auftrag – auch wenn er im weitesten Sinne wohl mit zum Geschäft der käuflichen Liebe gezählt hätte – sie wahrscheinlich vor einem größeren Fehler bewahrt hatte. Interessanterweise hatte Ariana sich überhaupt nur aus Neugier für diesen… Beruf entschieden. Eine Notwendigkeit dafür hatte keineswegs bestanden. Offenbar hatte Ariana nicht nur eine gute Ausbildung genossen, sondern sie kam sogar aus recht wohlbehütetem Hause. Obwohl sie nun schon 24 Jahre alt war – ich hatte also wirklich nicht schlecht geschätzt – war ihren Eltern immer noch sehr daran gelegen, das Leben ihrer Tochter in die "richtigen" Bahnen zu lenken. Diese Flucht in neue sexuelle Abenteuer war also eher ein Versuch gewesen, den Zwängen ihrer Familie zu entfliehen oder wenigstens mal ein wenig zu revoltieren. Es fiel mir schwer mir eine solche Situation in der heutigen Zeit vorzustellen, aber, wie Ariana mir versicherte, ihre Eltern waren wirklich überaus konservative Menschen. Wie dem auch war, jedenfalls war Ariana froh, dass ich sie angesprochen hatte und sie nun nichts weiter zu tun brauchte, als mit mir Essen zu gehen – es hätte viel schlimmer kommen können, scherzte sie.

Wenn sie sich da mal nicht täuschte, denn was mir vorschwebte würde für Ariana noch schwer genug werden.

Dennoch verstand ich ziemlich gut, was in Ariana vorging. Ich hatte ja selbst lange überlegt, auf diese Weise nach eine Frau zu suchen, die ich nach meinem Wunsch dirigieren konnte. Wenn es auch in Details Unterschiede geben mochte, so waren Ariana und ich uns doch nicht so verschieden: beide hatten wir etwas getan oder wenigstens vorgehabt zu tun, das uns nicht wirklich gefiel. Beide hatten wir damit uns selbst ausleben wollen. Der Unterschied war vielleicht, dass Ariana nun zwar nicht fürs Liebemachen bezahlt wurde, ich allerdings zahlte, um sie zum Essen ausführen zu können – so wie ich es von Anfang an geplant hatte.

Nachdem wir alles aufgegessen hatten und ich die Rechnung bezahlt hatte, blieben wir nicht mehr lange sitzen. Wir mussten weiter, immerhin war es jetzt bereits kurz vor acht, und wir hatten noch viel vor heute Abend. Nicht überall wurde bis spät Abends gekocht, so dass wir weiter mussten.

Wir verließen das Lokal und bevor wir in meinen Wagen einstiegen bat ich Ariana, mir ihren Bauch zu zeigen – ich wollte mir den bislang erreichten Fortschritt ansehen. Sie hatte damit kein Problem, zog ihr T-Shirt ein wenig nach oben und entblößte so ihren schönen weichen Bauch. Er hatte sich im Vergleich zum Anfang kaum gerundet, fühlte sich jedoch ein klein wenig praller an als zuvor. Ariana kicherte, als ich vorsichtig in ihren Magen piekste, und ich zog rasch meine Hand zurück.

Dann stiegen wir ins Auto und fuhren weiter.

* * *

Meine Idee war es gewesen, nacheinander soviele Restaurants aufzusuchen und sich dort bewirten zu lassen, bis Ariana entweder nicht einen Bissen mehr essen konnte oder bis mir das Geld ausging. Ich hatte mir zwar auch überlegt, einfach in ein und demselben Restaurant zu bleiben und immer wieder nach zu bestellen. Allerdings gefiel mir diese Idee dann doch nicht so gut: bestimmt würden wir nach einiger Zeit Aufmerksamkeit erregen,und es musste ja nicht sein, dass uns jeder anstarrte bei dem, was wir da veranstalteten. Bei dem, was vor allem Ariana veranstaltete.

Ariana schnitt gerade ein weiteres Stück von ihrem Schitzel ab und schob es dann in ihren Mund, ehe sie es genüsslich kaute und dann schluckte. Dann spießte sie einige Pommes Frites auf ihre Gabel und ließ ihnen das gleiche Schicksal zuteil werden, spülte anschließend den salzigen Geschmack mit einem Schluck Cola hinunter.

Wir waren nicht lange unterwegs gewesen, ehe wir in unserem zweiten Lokal des Abends angekommen waren. Umso erstaunlicher war es für mich zu sehen, dass Ariana auch hier weiteraß als sei sie völlig ausgehungert. Eine Vorspeise hatte sie diesmal nicht bestellt, aber dem Schnitzel würde eine Portion Pfannkuchen folgen. Bislang tat Ariana also genau das, was ich mir gewünscht hatte. Mal sehen, wie lange das so bleiben würde.

Ich selbst hatte mir nichts bestellt, zumindest nichts zu essen. Ich hatte lediglich ein Mineralwasser geordert, da ich zugegeben nach dem vorigen Essen satt war. Als ich Ariana gefragt hatte, ob sie auch schon satt wäre, hatte sie nur mit den Schultern gezuckt und ein knappes "Nein." in meine Richtung geworfen.

Abermals dauerte es nicht lange, ehe Ariana mit ihrer Hauptspeise fertig war. Die Portion war zwar verhältnismäßig groß gewesen, aber das schien Ariana nicht im geringsten gestört zu haben. Im Gegenteil machte sie sich anschließend über die – wirklich lecker duftenden – beiden eingerollten Pfannkuchen her, die ihr zum Nachtisch serviert wurden.

Es war erstaunlich, dass diese kleine Person so viel essen konnte, andererseits aber auch nicht verwunderlich, dass sie dementsprechend etwas ausgeprägtere Kurven hatte als manch anderes Mädel in ihrem Alter. Nachdem sie ganz offensichtlich nicht nur genoss, überhaupt – viel – zu essen, sondern offensichtlich auch gerne gut aß, war das nicht wirklich überraschend.

Ariana schob das letzte Stück ihrer zweiten Nachspeise in ihren Mund, kaute und schluckte es. Dann legte sie Messer und Gabel fein säuberlich auf den Teller und gab dem Kellner so zu verstehen, dass er abservieren durfte.

Zum ersten Mal an diesem Abend hatte ich den Eindruck, dass Ariana sich allmählich etwas satt fühlte.

* * *

Hätte ich es nicht selbst gesehen, so hätte ich kaum geglaubt, wie falsch ich mit dieser Annahme gelegen war. Wir saßen seit etwa einer halben Stunde in Restaurant Nummer 3, nachdem wir auch unseren vorherigen Gastgeber nicht zu lange mit unserer Anwesenheit beglücken wollten (beziehungsweise konnten). Und ich mochte es kaum glauben, aber auch hier futterte Ariana sich genüsslich die Speisekarte rauf und runter. Diesmal im wahrsten Sinne des Wortes, denn die Portionen waren hier etwas kleiner (dafür aber teurer), so dass das Ariana insgesamt vier verschiedene Dinge bestellt hatte: eine Suppe zur Vorspeise, gefolgt von etwas Hühnerbrust in einer leckeren Soße, und anschließend wollte Ariana sich noch zwei Nachspeisen gönnen. Zunächst etwas Melone, anschließend Apfelküchlein.

Ich begann mich allmählich zu fragen, wo sie das alles hinpackte. Als wir vorhin das zweite Restaurant verlassen hatten, hatte ich natürlich wieder ihren Bauch überprüft. Der war nach Arianas zweiter Abendmahlzeit auch tatsächlich etwas runder gewesen und hatte sich auch deutlich praller angefühlt als ganz zu Beginn. Aber er war immer noch weit davon entfernt, wie ich ihn mir vorstellte.

Womöglich aber würde das nach dieser dritten Runde anders aussehen. Ariana hatte bereits die Suppe gegessen, und von der Hühnerbrust war auch nurmehr ein kaum nennenswertes Stück übrig. Allerdings kam es mir so vor, als ob Ariana nun noch ein wenig langsamer aß als am Anfang. Das wäre schließlich auch kein Wunder gewesen, immerhin hatte sie schon jetzt mehr gegessen, als es ein normaler Mensch es unter normalen Umständen tun würde.

Ein normaler Mensch wie ich einer war begnügte sich daher auch hier wieder mit lediglich einem Getränk. Da ich allerdings Ariana nicht nur gegenüber sitzen wollte und sie anstarren, sie mir ausserdem versicherte, dass sie es schöner fände, wenn ich auch noch etwas essen würde, ließ ich mir dann ebenfalls eine Nachspeise kommen. Erdbeeren mit einer dünnen Schokoladensoße.

Von denen ich Ariana ein paar abgab, die sie ohne zu murren aß. Während sie zugleich das Stück Melone und die Apfelküchlein verzehrte.

* * *

Ariana saß neben mir auf dem Beifahrersitz und ich hatte den Wagen gerade an einer roten Ampel stoppen müssen. Wieder einmal, was besonders ärgerlich war, da an sich kein Verkehr war. In den letzten zehn Minuten hatten wir ganze drei fahrende Autos gesehen, die uns allesamt auch noch entgegen gekommen waren. Trotzdem standen wir nun.

Eine gute Gelegenheit, einen weiteren Blick auf Arianas Bauch zu werfen, der sich nach dem Besuch des dritten Restaurants nun doch ziemlich gerundet hatte. Ariana hatte ihr T-Shirt hoch geschoben, gerade so weit, dass ich sehen konnte, wie ihr Bäuchlein frech aus dem so geschaffenen Spalt zwischen Jeans und Shirt hervorspitzte. Ich wusste, dass Ariana satt war, zum einen, weil sie es mir gesagt hatte, zum anderen, weil man es ihr einfach ansah. Und natürlich auch, weil ich ihren Bauch – selbstverständlich! – vorhin ausgibig betastet hatte.

"Grün." informierte Ariana mich und ich beschleunigte wieder auf die nicht erlaubten 65 km/h, die uns aber etwas schneller unserem Ziel entgegenbrachten. "Dir macht das wirklich Spaß, oder?" fragte Ariana mit einem Blick auf meinen Schoß.

"Und dir?" fragte ich verlegen zurück.

"Ich habe zuerst gefragt." meinte Ariana trotzig, fügte dann aber hinzu: "Und ja, tut es."

"Ich finde es bisher ganz in Ordnung." sagte ich.

"Nur in Ordnung?" fragte Ariana mit leichtem Erstaunen in der Stimme.

Es stimmte, eigentlich war es ein Untertreibung. Ich fand fantastisch, wie Ariana sich bisher geschlagen hatte. Allerdings offenbarte meine Planung nun erste Schwächen, die mir vor allem zum Ende ihres letzten Menüs hin schmerzlich bewusst geworden waren. Das Ariana so viel aß war die eine Sache, und die machte mich wirklich an. Dass ich die meiste Zeit nur ihren Oberkörper sah – was gemessen an diesem hübschen Gesicht, in das ich ohne Unterlaß zu blicken veruschte, denn auch ihr Dekoltee war ja nicht schlecht – war allerdings ein wenig schade, da ich gerne mehr von ihrem Bauch gesehen hätte. Mehr im Sinne von: ich hätte gerne gesehen, wie er aufgrund des vielen Essens, das Ariana in sich hineinzwang, langsam aber sicher immer weiter wuchs.

Nun ja, ich hatte zwar mehr als ein halbes Jahr diesen Abend geplant, aber offenbar nicht alles bedacht. Also sagte ich es Ariana.

"Ich verstehe." Sie überlegte einen kurzen Moment. "Und wenn wir in ein Hotel fahren?"

Ich verstand nicht gleich, was sie meinte, ließ es mir von ihr erklären. Und die Idee fand ich gar nicht so schlecht.

"In Ordnung. Aber jetzt fahren wir erst noch zu unserem nächsten Ziel. Dem letzten Restaurant für heute Abend." entschied ich.

Ich konnte sehen, dass Ariana lächelte.

* * *

Ich hatte Ariana gewarnt, dass die Portionen hier groß waren. Sehr groß sogar. Deshalb hatte sie sich überreden lassen, auf eine Nachspeise zu verzichten. Und das war auch gut so gewesen, denn der Berg, der sich vor ihr auf ihrem Teller auftürmte, suchte seinesgleichen und wollte ersteinmal gegessen werden. Das galt auch, wenn man noch nicht dreimal zu Abend gegessen hatte. Knusprige Ententeilchen mit Reis in einer süß-sauren Soße, das würde Arianas nächste und vorläufig größte Herausforderung sein.

Wie man sich vielleicht denken kann, begnügte ich mich abermals mit einem Getränk. Es reichte völlig, wenn einer oder besser gesagt: eine von uns beiden heute Abend futterte, bis sie aus allen Nähten platzte.

Aus allen Nähten platzen. Die Vorstellung, dass genau das mit Ariana heute Abend passieren würde, erregte mich ungemein. Obwohl ich natürlich wusste, dass Ariana morgen zwar sicherlich ein paar Pfunde mehr auf die Waage bringen würde, aber diese würden wohl kaum dauerhaft an ihrem schönen Körper hängen bleiben. Aber darum ging es ja auch nicht, es war allein der Gedanke, der zählte. Und noch mehr die Tatsache, dass Ariana hier wie ein Mastschwein fraß.

Anders konnte man es kaum beschreiben. Ariana hatte ihre guten Tischmanieren kontinuierlich abgelegt, und in der nächsten Dreiviertelstunde versuchte sie mit aller Kraft, die sie aufbringen konnte, diese Riesenprotion zu essen. Schon zu Beginn hatte sie langsam gekaut, mit der Zeit hatte sie leicht zu schmatzen begonnen, und einmal war ihr sogar ein leiser Rülpser über ihre Lippen gekommen. Sie hatte mir einen erschrockenen Blick zugeworfen, aber ich sagte ihr, dass mir das nichts ausmachte, im Gegenteil. Danach hatte Ariana sich nicht mehr zurückgehalten, und wann immer sie aufstoßen musste, tat sie es. Meistens hinter vorgehaltener Hand, aber das störte nicht. Ein bisschen Restetikette schadete ja nicht.

Als Ariana etwa zwei Drittel ihrer Portion geschafft hatte, musste sie ihre Jeans öffnen. Sie tat es und schnaufte dann erleichtert aus, nachdem ihr Bauch sofort den so geschaffenen Platz dankend in Anspruch nahm. Leider konnte ich das nicht sehen, aber ich verfügte über eine ausgeprägte Fantasie.

Mutig kämpfte Ariana sich weiter durch ihr viertes Abendessen, langsam und angestrengt. Aber mir war relativ bald klar, dass sie auch diese Portion schaffen würde. Diese kleine Frau, wunderschön und so weiblich, und so verfressen. Ariana hatte keineswegs gelogen, als sie mir früher am Abend gesagt hatte, dass sie viel essen konnte. Wobei ich aber nicht wusste, ob sie mit "viel" einfach nur "viel" gemeint hatte oder eben "so viel, wie ich ihr heute schon zugemutet hatte"…

Als nur noch wenige Bissen übrig waren bekam Ariana einen leichten, aber offenbar recht lästigen Schluckauf und musste eine kurze Pause einlegen. Sie lehnte sich satt zurück und legte ihre rechte Hand auf ihren Bauch, streichelte und tätschelte ihn vorsichtig. Sogar ich konnte jetzt sehen, wie deutlich er sich unter ihrem T-Shirt wölbte. Kein Wunder nach alldem, was Ariana dort hineingestopft hatte.

Gerne hätte ich Ariana weiter so beobachtet, doch nachdem ich wie erwähnt an diesem Abend das eine oder andere Getränk zu mir genommen hatte, meldete sich nun meine Blase. Ich musste mich wohl oder übel auf die Toilette verabschieden und das Wasser wieder seinem natürlichen Kreislauf zuführen. Oder zumindest mal in die Abwasserleitung und von dort in die Kläranlage.

Als ich zurück kam machte Ariana sich gerade daran, den Rest ihrer Portion zu vertilgen. Sie brauchte nicht lang dafür, und schon kurz darauf deckte der Kellner ab und ich informierte ihn, dass er die Rechnung bringen durfte. Abgesehen von der Rechnung brachte er ausserdem zwei Verdauungsschnäpse.

Ich war so frei und überließ den meinen Ariana. Ich weiß nicht, ob sie sich darüber freute oder mich dafür verfluchte.

* * *

Es war schwieriger als erwartet gewesen, ein Zimmer zu finden. Hotels gab es zwar einige, doch entweder waren sie zu teuer oder erweckten schon von aussen den Eindruck, dass man ihr Inneres gar nicht unbedingt zu sehen brauchte. Es war Ariana gewesen, die schließlich ein passendes entdeckt hatte. Es hatte sich ausserdem von Vorteil erwiesen, dass Ariana gerade nicht aussah, wie man sich üblicherweise eine Prostituierte vorstellte. So mussten wir abgesehen von dem etwas misstrauischen Blick der Empfangsdame, der jedoch auch daher rühren konnte, weil ein junger Mann und eine junge, schwangere Frau, die offenbar nicht miteinander verheiratet waren und ein Zimmer suchten, vor ihr standen, wenigstens keine allzu neugierigen Fragen beantworten.

Einen Nachteil bemerkte Ariana etwas zu spät, nämlich als wir bereits unsere Schlüssel erhalten hatten und uns auf die Suche nach dem Lift machten – erfolglos, denn dieser war gerade defekt. So mussten wir die Stufen bis in den vierten Stock nehmen, was Ariana im Moment wenig Freude bereitete. Schon vorhin im Restaurant hatte sie kaum aufstehen können oder wollen, ihr viertes Abendessen hatte ihr vorläufig den Rest gegeben. Arianas Magen war bis zum Anschlag gefüllt, und nachdem wir endlich draussen gewesen waren und ich – endlich! – einen Blick auf ihre pralle Körpermitte werfen konnte, hatte ich das, was man im englischen so bildlich mit den Worten instant und hard-on beschreiben konnte. Ariana hatte aus Erfahrung bereits ihr Shirt nach oben geschoben und erwartete, dass ich ihren Bauch nun berühren würde. Doch damit lag sie falsch, damit wollte ich nun warten, bis wir ein Zimmer gefunden hatten.

Etwa fünfzehn Minuten später hatten wir uns nicht nur in unserem Zimmer eingefunden, sondern es uns ausserdem bequem gemacht. Das heisst, ich hatte es mir bequem gemacht und lag – entkleidet – auf dem breiten Doppelbett, nachdem ich das Zimmer eine kurzen Inspektion unterzogen hatte. Obwohl das Hotel ansonsten nicht viel hermachte, war die Einrichtung recht stilvoll. Und es gab sogar eine Minibar, in der ich sogar eine Schachtel mit Pralinen entdeckt hatte, nebst dem üblichen alkoholischen Inhalt. Ariana hingegen war im Bad verschwunden und wusch ihr Gesicht und den Nacken, um ein wenig abzukühlen. Nach all dem Essen sei ihr ziemlich heiss gewesen, hatte sie mir erklärt.

Als Ariana schließlich aus dem Bad trat, hatte sie sich ebenfalls splitternackt ausgezogen, und während mir sehr gut gefiel, was ich nun zu sehen bekam, verriet ihr ein Blick in meine Lendengegend, dass mir sehr gut gefiel, was ich zu sehen bekam.

Was ich sah war eine an sich… nun ja, nicht schlanke, auch nicht dicke, aber sagen wir einmal: füllige, wunderschöne Frau, die einen Bauch wie eine Schwangere vor sich her trug, nur dass sich in diesem Bauch kein heranwachsendes Leben befand, sondern lediglich das, was Ariana in den letzten Stunden alles gefressen hatte.

Ich bat sie, sich neben mir aufs Bett zu legen, was sie ohne Zögern tat – sie war einfach nur froh, sich so vollgefressen wie sie im Moment war, in eine bequeme Position begeben zu können. So lag sie nun neben mir und ich massierte vorsichtig die pralle Kugel, die Arianas Körpermitte zierte.

Arianas Bauch fühlte sich eigenartig an, einerseits weich ob der dünnen Speckschicht, die auf ihm lag, andererseits nach der ausgiebigen Völlerei der letzten Stunden zugleich unglaublich hart und prall. Je nachdem, wie ich meine Finger bewegte und ihren Bauch streichelte, massierte oder auch piekste, brachte ich Ariana dazu, entweder wohlig zu stöhnen oder aufzuseufzen. Ausserdem rülpste sie auch ein oder zweimal, und ihr Bauch selbst gab in unregelmäßigen Abständen ein Grummen oder Blubbern von sich.

Soweit, so gut. Allerdings: wenn ihr Bauch immer noch blubbern konnte, dann hieß das auch, dass Ariana noch Platz für ein wenig mehr hatte.

"Wie fühlst du dich?" fragte ich.

"Fett…" stöhnte Ariana. "Einfach nur fett. Und voll bis obenhin…"

"Hmm…" machte ich, "dann wollen wir mal hoffen, dass das nicht so ist."

Dann ging ich zur Minibar und nahm zwei Flaschen Bier heraus, ausserdem die Schachtel mit den Pralinen. Ich öffnete beide Flachen, zog die Klarsichtfolie von der Pralinenschachtel und ging dann wieder zurück zum Bett.

"Ein bisschen mehr müssen wir noch in dich rein stopfen." stellte ich lapidar fest.

"Weißt du, du verlangst echt ganz schön viel…" meinte Ariana. "Na dann gib’ mal her." sagte sie und langte nach der Pralinenschachtel, doch ich wich zurück.

"Nicht so schnell." mahnte ich. "Die kriegst du erst ganz zum Schluss. Erstmal gibt’s was zu trinken."

Damit reichte ich ihr eine der Bierflaschen, die sie anstelle der begehrten Pralinen nahm.

"Wie gemein." sagte Ariana, lächelte aber.

Den Rest stellte ich auf das Nachtkästchen und setzte mich wieder zu ihr aufs Bett.

Anschließend machte Ariana sich daran, ihr Bier zu trinken. Sie ließ sich relativ viel Zeit, trank es in kleinen Schlucken und rülpste gelegentlich. Ich hingegen wandte mich wieder meiner Beschäftigung von vorhin zu und massierte Arianas Bauch, der nun noch ein wenig mehr gefüllt wurde.

Langsam aber sicher leerte Ariana erst die eine, dann die andere Flasche Bier. Während sie das tat konnte ich förmlich spüren, wie ihr Magen noch ein Stück praller wurde. Es war einfach unglaublich, wie viel diese Frau in sich hineinzwängen konnte. Nie zuvor hatte ich eine derart verfressene junge Dame gesehen. Wenn ich nun bedachte, dass die erste Frau, bei der ich so etwas erlebte, nackt neben mir auf dem Bett saß, vollgestopft bis zum Platzen und immer noch mehr in ihren Körper zwängte… ich musste aufpassen, dass ich nicht schon alleine deswegen einen Orgasmus bekam.

Nachdem Ariana beide Flaschen leer getrunken hatte, ließ sie sich satt in die Kissen zurück fallen.

"Oh… mein… Gott…" stöhnte sie. "Ich glaube, ich platze gleich…und du bist Schuld." meinte sie gespielt vorwurfsvoll in meine Richtung.

Ich lächelte nur, sagte dann: "Du bist noch nicht fertig."

"Das ist nicht dein Ernst, oder?" fragte sie, diesmal mit nicht gespielter Entrüstung.

"Doch. Du wolltest vorhin die Pralinen, also bekommst du sie nun auch."

Ich griff nach der Schachtel und öffnete sie, machte dann Halt.

"Ich habe eine Idee. Setz dich auf mich."

"Was?" fragte Ariana überrascht.

"Setz dich auf mich. Ich füttere dich, während wir es tun."

Ariana verdrehte die Augen, tat aber, was ich von ihr verlangte.

"Du verlangst echt ganz schön viel…" kicherte sie, als wir beide unsere Position eingenommen hatten.

"Nicht reden. Essen." sagte ich und schob ihr die erste Praline in den Mund.

Gleichzeitig begannen wir, uns zu bewegen. Es war unschwer zu erkennen, dass es Ariana nicht ganz leicht fiel. Sie war einfach zu voll, und mit jeder Bewegung hörte ich entweder das Bier in ihrem Bauch hin- und herschwappen (hatte sie da etwa immer noch Platz in ihrem Magen?), oder ihr Magen blubberte erneut Protest wegen der abnormalen Füllung. Ich entschied mich, ihn zum Schweigen zu bringen und schob ihr eine weitere Praline in den Mund.

Allerdings wollte ich "fair" sein und unterbreitete Ariana einen Vorschlag.

"Ich füttere dich solange, bis ich komme. Es liegt also an dir, wie viel du noch essen musst."

Das Angebot schien mir fair, Ariana hatte es selbst in der Hand – nun, eigentlich nicht, eigentlich hatte sie es mehr… nun ja, ich glaube man weiß worauf ich hinaus will – wie lange das Spielchen noch weitergehen würde. Ich wusste, dass sie kaum noch die ganze Packung leer essen würde können, womöglich würde sie wirklich noch platzen. Zumindest aber sich übergeben, was nicht nur in Anbetracht all der Anstrengungen, die sie heute Abend unternommen hatte, sondern vor allem auch im Hinblick auf meine derzeitige Position – unter ihr! – wenig reizvoll klang. Auf der anderen Seite hatte ich ohnehin schon das Gefühl, gleich explodieren zu müssen – wahrscheinlich würde Ariana nicht einmal mehr auch nur eine weitere Praline essen müssen.

"Also gut." meinte Ariana und schob einen leisen Rülpser hinterher. "Entschuldigung…" murmelte sie.

"Nicht reden, essen!" ignorierte ich dieselbe und schob ihr die nächste Praline in den Mund.

Damit hatte das Spiel begonnen, doch es dauerte nicht lang. Ich schaffte es, mich zwei weitere Pralinen lang zu beherrschen, weil Ariana es ihrerseits nicht schaffte, mich kommen zu lassen. Sie war einfach viel zu überfressen und träge, als dass sie die dem Liebesspiel typischen Bewegungen so anmutig ausführen konnte, wie man es üblicherweise tat. Ausserdem gab ich mir alle Mühe, meinen Höhepunkt hinauszuzögern. Ehrlich gesagt hatte ich nicht gedacht, ich wäre dazu in der Lage. Aber immerhin – zwei Pralinen lang schaffte ich es.

Danach stieg Ariana von mir runter und ließ sich erschöpft auf die Matratze fallen. Sie atmete schwer, und offenbar war auch der Schluckauf von vorhin nocheinmal zurückgekehrt. Aber nachdem sie so tapfer gewesen war, massierte und streichelte ich sie während sie so dalag am ganzen Körper, und schließlich verschaffte ich ihr mit der Hand auch ihren verdienten Orgasmus.

* * *

Am nächsten Morgen verließen wir das Hotel und ich fuhr Ariana nach Hause. Insgesamt war der Abend ein voller Erfolg gewesen – man beachte die feine Ironie, die in diesem Ausdruck lag -, wenngleich auch ein recht kostspieliger. Allerdings sollte es noch besser kommen.

Denn als wir uns verabschiedeten, verlangte Ariana kein Geld von mir. Stattdessen wies sie mich an zu warten, verschwand kurz in ihrer Wohnung. Und rückte mir, als sie wieder zurück kam, einen Zettel mit ihrer Telefonnummer in die Hand – was an Symbolkraft kaum zu überbieten war, da ich ja bereits wusste, wo sie wohnte.

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